mAirList Samplerate

Hey, melde mich mal wieder mit einem neuen Thema.

Mein Dilemma:

  • Die Musik die ich benutze ist standardmäßig auf 44,1 kHz. Die Soundelemente (Verpackung) hingegen ist auf 48 kHz. Soll ich jetzt beim Encoder die Samplerate hochstellen auf 48 kHz für die Elemente und wirkt sich das dann eh nicht negativ auf die Musik aus?

Mfg

Die Frage ist eher ob du mit Analogem Mischpult oder ohne arbeitest.
Welche Auswirkungen und genauen Unterschiede nun 44,1 und 48kHz haben kann ich dir nicht sagen. Jedoch ist doch, soweit ich weis eine CD auch nur auf 44,1kHz gepresst.
Zumindest ist für 48kHz eine höhere Auflösung der Audio Dateien gegeben und somit vermutlich auch ein besserer Klang vorhanden. Jedoch ist das Endprodukt im Encoder nicht sonderlich hörbar.
Zudem weis ich nicht, wie euer Server drauf reagiert, wenn er ein 48kHz Signal bekommt und umrechnen muss auf 44,1kHz :wink:

ShoutCast und IceCast Server arbeiten bei den bekannten Streamingdiensten eh nur mit 44,1 kHz Samplerate. Von da her, würde ich für mein Empfinden sagen, ist es völlig Wumpe, ob @anon85056538’s Dateien nun 48 kHz oder 44,1 kHz Samplerate haben.
Ich hab auch meine Dateien in beiden Sampleraten vorliegen. Was ich in den Einstellungen der Audiogeräte in der Konfiguration bei mAirList eingestellt habe, kann ich im Moment nicht sagen, da sich mein Senderechner erdreistet hat, nicht mehr arbeiten zu wollen.

Das einzigste was übereinstimmen sollte, sind die Sampleraten in den Audioeinstellungen in mAirList so wie deiner Soundkarte im Rechner.

Muss ja nur im Encoder eingestellt werden, mit welcher Samplerate mAirList den Stream bedienen soll.

gesampelten Gruß
Peter

@anon85056538
Hmm…. mal überlegen…
Also im Encoder selbst stellst du doch nur die Bitrate ein…

einmal für IceCast Server

und einmal für ShoutCast Server

Ich hab auch in die V6.0, die ich noch habe, nach geschaut, ich kann beim besten Willen den Eintrag zur Samplerate im Encoder nicht finden.

War der überhaupt jemals da???.. :shushing_face: :shushing_face: :shushing_face:

Also von daher dürfte es relativ egal sein, welche Samplerate deine Dateien haben.

egalen Gruß
Peter

Na ja… zum einen könnte er individuelle Einstellungen vornehmen.
Zum anderen findt ja tatsächlich ein resampling statt, und zwar je nach verwendetem Codec (Opus streamt mit 48 kHz, achtet mal drauf!)

Ich habe einen uralten Thread gefunden, in dem Torben beschreibt, dass die Mischung aller Quellen tatsächlich im Encoder stattfindet und dort ein allfälliges Resampling stattfindet.
Inwiefern sich da was im Laufe der Jahre was getan hat und welche qualitativen Auswirkungen das hat (das war ja die Ausgangsfrage; These: keine)? Ich mache mich schlau.

@anon85056538 Konntest du denn im Probebetrieb Unterschiede festestellen?
Nimm doch mal per DAW oder Pocketrecorder etwas in 48 kHz auf und mische es unter die Playlist. Hörst du Unterschiede?

So ganz nebenebei: Müsste das nicht auch Auswirkungen auf den mixdown haben? Teste es doch mal damit. Wenn die Verpackungselemente nicht anders klingen, ist alles in bester Ordnung.

Wo ist bloß die Freude am Experiment geblieben?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass früher™ wesentlich mehr probiert und getestet wurde, bevor gefragt wurde - und die selbst gemachten Erfahrungen im Forum ausgetauscht wurden.

@UliNobbe
deshalb schrob ich weiter oben, das ich beide Formate vorliegen habe.
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kann ich sagen, das ich da keinen gravierenden Unterschied in der Qualität feststellen kann.
Kann auch an meiner chronischen Mittelohrentzündung liegen, die ich schon seit n paar Jahren mit mir rum schleppe…

verschleppten Gruß
Peter

48-kHz-gesamplete Dateien haben keinen nennenswerten Klangvorteil gegenüber solchen mit 44,1 kHz, der Frequenzgang geht etwas mehr in den Ultraschallbereich hinein (bei transparent codierten Dateien). Da mAirList beim Ausspielen offensichtlich ein Resampling vornimmt, ist es auch egal, wie die Audios beschaffen sind, sie lassen sich auch fröhlich mischen, im Wortsinne sogar. Problematisch kann es werden, wenn man beiderlei Dateien in einem Editor zusammenmontiert, da kann es schwierig mit der Abspielgeschwindigkeit werden.

@TomJumbo83: Diesen Beitrag hättest Du Dir besser verkniffen. :wink:

Getaktete Grüße

TSD

@Tondose
… die Betonung liegt dann aber auf “kann”. Muss aber nicht so sein.
Ich arbeite beim zusammen basteln mit Adobe Audition oh weh… hüst, hüst … Schleichwerbung.
Und wenn ich da zwei unterschiedliche Sampleraten verarbeite, meldet mir mein Programm, das die Samplerate angepasst wird. Das funktioniert in beide Richtungen…

Mit welcher Samplerate ich das zusammen gebaute Machwerk dann auf der Festplatte abspeichere, kann ich mir dann ja aussuchen.

Mag sein, das es dann marginal hörbar ist, das will ich nicht bestreiten. Aber nen gravierenden Unterschied hör ich nicht raus.

marginalen Gruß
Peter

1 Like

Deswegen schrieb ich es genau so hin. Und nein, wer das heraushört, den bestreite ich.

Überzeugte Grüße

TSD

1 Like

Ich wars nicht :sweat_smile:

Wie auch immer, ob er nun 48 kHz abspielt oder alles im Encoder (besser gesagt im LineIn) re-spampling mit 48kHz aus 44,1 Quellen betreibt, ist nur in einem Punkt nachteilig:
Dateien die nicht auf 48kHz vorliegen müsste etwas Sinnbildlich “hinzugefügt” werden das nicht vorliegt und berechnet werden muss. Quasi die Lücken müssten gefüllt werden. Das erachte ich dann als Nachteilig und negaiv auswirkend auf den Sound. Auch wenn man es vermutlich nicht hören kann.

Ist ein Mischpult im Spiel (analog) bezweifle ich sogar dass es überhaupt was bringt wenn man nicht generell alles in 48kHz vorliegen hat.
Dadurch das dabei jeweils D/A und A/D Wandler im Spiel sind würde das Signal ohnehin verändert. Je nach dem wie gut diese Wandler sind.
Wenn der Server es letzt endlich eh wieder re encodiert auf 44,1 ist es für meine Empfindung dann egal ob ich alles auf 44,1 abspiele oder das ein oder andere Element auf 48kHz spiele.

Dabei Frage ich mich, ob es generell Sinn machen würde CDs auf 48kHz zu rippen wenn diese auch nur auf 44,1 kHz vorliegen. Ist eine CD auf höherer kHz Zahl reproduzierbar? Verlustfrei? :thinking:

Du schreibst Dich um Kopf und Kragen!

Laß es bei den nativen 44,1 kHz. Je weniger dran herumgerechnet wird, um so besser. Und ja, wenn es denn tatsächlich 48 kHz sein sollen, ist das für den Klang auch nicht weiter schlimm. Es könnte dann allerdings Schwierigkeiten beim (nahtlos sein sollenden) Übergang zwischen zwei Takes geben. Pink Floyd oder die Opern-Gesamtaufnahme (Vorsicht! „Großes“ Recht!) würden dann etwa mit Knacksern oder Sprüngen wiedergegeben.

Unstetige Grüße

TSD

Ich hab es ja nie anders vorgehabt. :wink: Bei mir liegt alles in 44,1 kHz vor.
Ich denke du verwechselst mich mit dem Ursprungsersteller dieses Themas:

In dem Fall würde ihm aber deine Antwort die Lösung sein.

Also wäre die Frage geklärt in dem es im Encoder vermutlich keine Probleme gäbe jedoch in der natlosen Ausspielung.

Gerngeschehen :grin:

Windows, mAirList und Encoder Samplerate auf 48 kHz
Alle Verpackungselemente auf 48 kHz -> Musik auf 44,1 kHz.

Mir wurde gesagt: Ich soll als Standard die höchste Samplerate verwenden die ich brauche also 48 kHz und die Musik wird einfach hoch codiert auf 48, was keinen großen bzw. hörbaren unterschied macht. Und ich persönliche höre auch keinen unterschied bei der Ausspielung, das ich einen Verlust hätte.

Also findet ihr, dass ich bei dieser Methode einen hörbaren Verlust mache? Und wenn ich jetzt einen Aircheck mache, würde das einen hörbaren Verlust mit sich bringen?

Bitte um eure Meinungen.

lg

Als ich selber noch Radio gemacht habe, gab es auch ein wildes Durcheinander aus 44er Musik, 48er Nachrichten bzw. O-Tönen & Reportagen etc. - mir ist da nie etwas aufgefallen.

Ich musste mich auch nicht besonders drum kümmern, mit welcher sampling rate ich auf den Server zu senden hatte. Das Material wurde einfach via Encoder an den Streaming-Server gesendet, fertig. Vollkommen problemlos.

@TomJumbo83
Solltest du Virus-bedingt noch etwas Lesestoff brauchen, dann habe ich hier eine tolle Fundgrube aufgetan:

Ich liebe die dort verwendete Grafik:

(Quelle: s.o.)

Dort liegt übrigens noch ein anderer interessanter, durchaus gut geschriebener Artikel:

Passt prima zu…

:wink:

Die steht weiter oben schon. Bitte mal lesen.

Noch zu was anderem gibt es eine Funktion in mAirList wie einen limiter ? Beim Kompressor wird ja das Signal zusätzlich verstärkt auf 0 db. Das will ich nicht, ich will nur ein tool damit bei der Ausgabe das end-Signal nicht übersteuert. (Keine zusätzliche Verstärkung) Sonst nichts. Es muss nur schauen das kein Signal über 0 db rausgeht

0 dBFS? 0dBTP?
Musik? Sprache?

Pult am Start oder Mikrofon direkt in den Encoder?

Erweiterten Kompressor bereits getestet?

dBFS
Beim kompletten out Signal (was in den Encoder geht)
Erweiterter Kompressor Pegelt mir dann alles hoch, ich will das originale Signal behalten mit der Lautstärke. Will nur eine art limiter -> das ich keine einzige Sekunde im Stream übersteuere.

Ja Moment - dann hast DU doch den Finger am Fader des (sauber eingestellten Gains des) Kanalzuges, oder? :thinking:

Seit Version 6.3 haben wir für alle, die weiter an der Peak-Normalisierung festhalten, die Normalisierung nach True Peak (TP) als Standard eingeführt.
Wer eine frühere Konfiguration übernommen hat, hat natürlich noch dBFS in der Normalisierung stehen.

Vorschlag: In der Konfiguration die Normalisierung auf -1 dBTP (Standard) oder niedriger umstellen und die Bibliothek per Massenbearbeitung neu normalisieren.
Schluss mit Übersteuerungen. :sunglasses:

Abgesehen davon würde ich grundsätzlich zur R 128 raten, aber das muss jeder für sich herausfinden.

Was den erweiterten Kompressor angeht: Da hat Torben früher schon mal was im Forum geschrieben, wie man den als Limiter einsetzen kann.
Würde es dir was ausmachen, selber zu suchen? Danke.

Genau den Beitrag hatte ich vorhin etwas überflogen. Jedoch nicht Tiefer angeschaut. Werde ich vermutlich auch nicht denn wie schon gesagt ist bei mir alles mit 44,1 kHz getaktet. Und ich denke das wird sich so schnell auch nicht ändern. :wink:

Ich denke immernoch das der Haupt Knackpunkt die Peripherie sein wird. Einem Mischpult das das Signal ausspielt also nach einem D/A Wandler und somit zu einem Analogen Signal wird ist im Encoder schnuppe denn der bekommt ein Analoges, durch den A/D Wandler wiederum digitalisiertes Signal. Und das ist entweder 44,1 oder 48 fest. Egal ob ich nun in den einzelnen Playern das eine oder andere spiele.
Anders sieht es direkt Encoding der Player aus. Also ohne Mischpult Betrieb.
Aber wie sich das genau dann im Encoder auswirkt wenn ein 44,1 und 48er Signal gleichzeitig im Encoder direkt ankommt weis ich nicht. Da würde ich auf Tondoses Aussage beruhen: