Kommende Features bei mAirList

Ich denke der Titel ist ganz passend und soll dazu dienen mal festzuhalten, was die Zukunft noch so bringen wird und was eben nicht. Auf die Idee bin ich gekommen, weil ich in den verschiedenen Themen gelesen habe, was sich so manch einer wünscht und eben auch was Torben so dazu geschrieben hat.

mAirList ist ja nun als Ausspieler konzipiert worden, vor nicht geraumer Zeit hat es geheißen, das hier keine Anbindung zum Streamsenden berücksichtigt wird, nun hat mAirList diese Funktion doch, was natürlich einige Nutzer dazu veranlasst entsprechende Wünsche zu äußern, was man noch bauen könnte. Sicherlich sind hier viele sinnvolle Dinge dabei, aber eben auch Dinge die Torben nicht umsetzen kann oder will oder die derzeit nicht geplant sind. Deswegen eben dieser Faden, damit man sich mal orientieren kann, was noch so kommt bzw. nicht kommt oder wie auch immer.

Gelesen habe ich das der Browser über arbeitet wird, hier sind bestimmt bei einigen Fragen offen und die könnte man hier stellen und Torben hat es dann übersichtlicher und könnte bsw. schreiben, das dies zur Version x.x.x kommt und folgendes beinhalten wird.

Meine Frage wäre zu diesem Punkt dann schon mal, ob es dann möglich sein wird, mehrere Cartwalls bauen zu können. Da ich es eben für sinnvoll erachten würde, eine Cartwall für senderspezifische Zwecke zu haben und eine Cartwall für sendungsspezifische Dinge zu haben. Das nutzen von 2 mAirList Instanzen ist zwar eine Sache, aber wie ich finde eben nur eine Notlösung!

Weiterhin habe ich gelesen, das eben Torben die DB nur mit einem Minimusikplanungstool ausstattet, dafür dann allerdings eine API anbietet um andere Programme von anderen Herstellern, dies bewältigen zu lassen.

Ich persönlich hätte hier dann auch die Frage, wie denn die API aussieht, weil danach richtet sich ja nun mal das Programm, was man vielleicht selber schreiben möchte bzw. was man sich vielleicht kauft. Wer sich schon mal erkundigt hat, was Powergold und ähnliche Programme kosten, wird wohl sehr unzufrieden sein, denn billig ist dieser Spaß definitiv nicht und auf Dauer wird man mit dem Miniplanungstool von mAirList nicht glücklich. Alternativen die man nutzen kann bzw. könnte sind sehr rar auf dem Markt und so wird es vielleicht den Ein oder Anderen geben, der sich da vielleicht selbst was bauen möchte, von daher wäre die API schon sehr interessant.

So gibt es sicherlich noch verschiedene Sachen die Torben vielleicht geplant hat, wo Nutzer eben fragen, aber man eben verstreut im Forum sieht und ließt, aber nicht so richtig schlau wird, wann es kommt und wie es kommt usw.

Lieber Torben, vielleicht kannst Du dazu einbischen was erzählen, weil Du bist ja sicherlich kein Dummer, der sich selbstständig macht mit einer Software und dann nicht das Ziel hat andere Produkte auf dem Markt Konkurenz zu bieten. Was ist geplant und was kommt und was wird nicht kommen?

Gruß Andreas

Ich sitze gerade in der Bretagne 10 Meter vom Atlantik entfernt und genieße den Ausblick, daher fasse ich mich kurz:

Es ist tatsächlich so, dass ich jetzt in erster Linie schauen muss, welche Features das Projekt kommerziell nach vorne bringen. Also Dinge einbauen, die die gewerblichen Kunden benötigen, um das Programm einsetzen zu können. Denn dass ich von den paar 50-Euro-Privatlizenzen nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten kann, dürfte euch klar sein.

Im Vergleich zu den Produkten der Mitbewerber sehe ich derzeit vor allem die folgenden drei Punkte:

  1. Fertigstellung der Datenbank. Da fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinigkeiten. Eine Vorhörfunktion zum Beispiel, die hab ich schon so gut wie fertig.

  2. Anbindung an diverse Musikplanungstools. Das werde ich auf Zuruf machen. Für Powergold gibt es aktuell eine Anfrage. Von Station Playlist Creator weiß ich, dass ihn einige 2.2er-Kunden nutzen, wenn es da eine Anbindung an die mAirListDB gäbe, wäre das sicherlich von Vorteil. Für Privatnutzer könnte IMS und Amazing Clockwheel interessant sein, oder eine generische Schnittstelle z.B. mittels M3U-Dateien.

  3. Voice Tracking incl. graphischem Cuepunkt-Editor. Das wird vermutlich das nächste große Thema, das viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Die Unterstützung für mehrere Cartwalls hat für mich derzeit keine Relevanz. Außer dir hat noch niemand danach gefragt (oder zumindest fast niemand), und der Arbeitsaufwand wäre erheblich, weil die Änderung Auswirkung auf etliche Programmteile hätte (Ausspielroutinen, GUI, Konfigurationsprogramm, mld-Dateiformat, …). Die 2-3 Tage, die ich daran sitze, bezahlt mir niemand.

Zu deiner Frage nach der Musikplanung: Üblicherweise funktioniert eine Schnittstelle so, dass man die Daten aller Titel in mAirList z.B. als CSV-Datei exportiert, diese Datei wird dann in die Musikplanungssoftware geladen, die erzeugt Playlisten (im einfachsten Fall einfach eine Liste der IDs der Titel), die dann wiederum in die mAirListDB importiert werden.

Wer sich mit SQL auskennt, kann auch direkt auf die Datenbank zugreifen. Die Tabellen mit den Titeldaten sind recht leicht zu verstehen - und die Tabelle für die Playlist hat nur drei relevante Felder, die man füllen muss: Datum/Uhrzeit der Sendestunde, Position innerhalb der Sendestunde, ID des Titels.

Ahh geniese ruhig Deinen Urlaub es sei Dir mehr als vergönnt!

zu 1: Das klingt vernünftig!

zu 2: Auf Zuruf … ich nutze Station Playlist Creator und würde es durchaus begrüßen wenn es dafür eine Schnittstelle geben würde. Bei Powergold bin ich noch am überlegen, habe da mit dem deutschen Vertrieb schon gesprochen und habe eine Demo. Falls jetzt jemand meint zu sagen, das es wohl etwas wild ist für Internetradio mit Powergold zu planen, dem sei gesagt: “Hobby = Betreiben des größtmöglichen Aufwandes um daraus den geringstmöglichen Nutzen zu erzielen!” :smiley: … weitere Komentare erübrigen sich hier wohl! :smiley:

zu 3: Torben, Du wirst diesen Screen bestimmt schon kennen, aber ich muss trotzdem fragen, ob Du das so ähnlich planst (siehe Screenshout).

Mit der Cartwall, ok das kann ich verstehen, sorry ich stelle mir das wohl immer recht einfach vor … dann werde ich wohl meine Planung einfach umstellen müssen … daran soll es ja nicht scheitern, wenn es auch etwas nervt mit 2 Instanzen zu arbeiten … ich find schon ne Lösung!

SQL sollte kein Thema sein, das werde ich mir dann einfach mal etwas anschauen und dann da bestimmt auch eine Lösung finden!

Danke für Deine Antworten, vielleicht nutzen andere User dies hier auch um mal die Anfragen in den zig Themen etwas einzubändigen!

Gruß Andreas


0c8dc9f13d.jpg

klingt alles sehr gut.

ich fände es auch super, wenn man die waveforms dann auch in den playern sehen könnte. habe das zufällig beim radiomax gesehen und das sieht echt super aus. diese waveform “rennt” dann auch mit wenn der player läuft, bzw. hält an, wenn der player pausiert.

schönen urlaub!

Kann ich zustimmen, hört sich gut an.

Eine Frage hätte ich zu Clockwheel: Ist eine jegliche Anbindung noch gar nicht möglich? Ich blick bei dem Programm nämlich irgendwie nicht durch… Gibt es eine Möglichkeit, einzelne Datenbankordner als .m3u oder .csv zu exportieren? Ansonsten müsste ich nämlich die Titel aller Rotationen bzw. Ordner manuell aus meiner Musiksammlung heraussuchen in Playlists stecken - wenn es möglich wäre, würde ich das natürlich gerne umgehen :wink:

[quote=".torben, post:5, topic:6171"]Kann ich zustimmen, hört sich gut an.

Eine Frage hätte ich zu Clockwheel: Ist eine jegliche Anbindung noch gar nicht möglich? Ich blick bei dem Programm nämlich irgendwie nicht durch… Gibt es eine Möglichkeit, einzelne Datenbankordner als .m3u oder .csv zu exportieren? Ansonsten müsste ich nämlich die Titel aller Rotationen bzw. Ordner manuell aus meiner Musiksammlung heraussuchen in Playlists stecken - wenn es möglich wäre, würde ich das natürlich gerne umgehen ;)[/quote]
Ich hab irgendwo gelesen, dass die Anbindung zumindest geplant ist, implementiert ist es aber noch nicht. Amazing Clockwheel kann soweit ich das gesehen habe nur mit m3u umgehen, hat allerdings auch nicht wesentlich mehr funktionen wie der Mini Scheduler jetzt.

Alternative hier ist wirklich der Station Playlist Creator, zumal auch die bezahlbare Alternative und wenn ich mir die Demo von Powergold so anschaue verstehe ich Torben auf Anhieb. Meine Fresse das Programm hat es in sich, bin gleich erschrocken. Laut Audio Export sondieren Sie derzeit den Markt besonders im Webradiobereich und werden da vielleicht etwas anbieten können, was man auch bezahlen kann.

Gruß Andreas

Alternative ist immer selbst ein Programm zu entwickeln. Eigentlich kein Problem…
… die xml Struktur von mAirList ist ja gegeben. Man muss nur irgendwie die Musik Kategorisieren und dann über eine Hilfsdatei die Kategorien in die Rotationlists einfügen je nach Verwendung/Anwendung. Der Rest macht dann der “Autoscheduler”

Das schwebt mir schon lange vor so was zu proggen, aber mir fehlt leider die Zeit dazu. Zumal wir einen Super Scheduler mit EzDJPro haben wo das alles eigentlich “off the shelf” kann. Der ist halt dafür zuständig wenn keiner im Studio ist :smiley: Und das ist 90% der Zeit da wir alle berufstätig sind.
Nur halt für mAirList wollte ich mal so was ähnliches machen… mal sehen… Die Idee ist auf jeden Fall mal im Kopf…

-s-

So einfach ist es nicht, eine Rotationssoftware zu entwickeln. Es ist ja kein Zufall, dass die alle verdammt viel kosten - sicherlich haben daran auch die speziellen Anpassungen und Aufträge der Radiostationen Mitursache, aber das macht nicht den kompletten Preis aus. Da steckt viele Gedanken und Programmieren eines ganzen Teams dahinter. Aber versuchen kann man es auf jeden Fall mal - werde ich auch mal machen, mit PHP :slight_smile:

Kennt jemand eine kostenlose Scheduling Software, die mehr kann als Amzing Clockwheel? Wenn es die nicht gibt, dann ist es auch kein Problem. Dann mache ich mir selbst mal Gedanken, wie man soetwas realisieren könnte.

Also ich kann Dir sagen, wenn Du Dir Powergold anschaust, dann fällt Dir zuerst mal ein Auge aus dem Kopf (das Zweite folgt umgehenst) und selber Programmieren ist sicherlich ne feine Geschichte, aber die denken da doch sehr kopliziert. Das grenzt nach dem ersten drüberschauen schon an hohe Mathematik. Allerdings könnte sowas selber programmieren auch den gewissen Reiz ausmachen, jedoch ist hier dann die Frage, wie das aussehen soll bzw. wie die Funktionen genau sein sollen.

In PHP sowas zu programmieren, das würde mir ehrlich gesagt auch gefallen, aber ich würde da schon mal gerne von einem Profi erfahren, was so ein Tool genau können muss. Das fängt ja mit den Genres der Titel an, da gibt es Lieder die jeder woanders reinpflanzen würde, für den einen ist es Rock, für den nächsten ein 80er und wieder ein anderer meint es wäre ein ganz anderes Genre und irgendwie sind es alle 3 Genres. Wie sortiert man nun die Lieder richtig ein?

P.S. Ein kostenloses Programm war MusicGen … habe ich irgendwo rumliegen … muss mal suchen!

Gruß Andreas

Vergesst das mit php. Das wird nie was richtiges (sorry)
Entweder in C# C++ oder VB(.net) das ist für mich die einzige Alternative.
php ist für den Webgebrauch tauglich und auch sehr gut aber das ist jetzt meine persönliche Meinung.

Hmm, ich weiss nicht wo das Problem ist eine taugliche Scheduling Software zu schreiben. Also das Gerüst habe ich eigentlich schon recht klar im Kopf. Fehlt wirklich nur die Zeit um es umzusetzen.

Wo seht Ihr denn die Probleme? Ich meine die Rotationlists müssen immer per Hand aufgesetzt werden. Der Rest (auswählen) macht dann das Programm. OK, professionelle s/w kann bedeutend mehr, da allround. Mann muss einfach mal eine Spec machen was man denn eigentlich wirklich braucht.

Hier z.B. eine userer “Clock” Files. Das Scheduling Programm macht selbstständig daraus eine Playlist für diese Stunde. Ich sehe echt nicht das Problem dies auf mAirList zu portieren… Die einzelnen Einträge sind nur die Rubriken welche in der Schedulingsoftware definiert sind. Aus denen wird dann per Random, Sequentiell oder wie auch immer ausgewählt. Die mit dem “:” Voran sind spezielle Kategorien wie etwa automatische Zeitansage und Temperaturansage.

:Time12
Werbung
:Celsius
Intro_Follow_me
Rock_and_Pop
TOP100_new
TOP100_old
:Time12
Britpop
Dance
TOP100_old
:Celsius
Jingles
:Time12
TOP100_new
TOP100_old
Britpop
Lounge
:Time12
Lux
Rock_and_Pop
TOP100_new
TOP100_old
70s80s90s
B_Sides
Rock_and_Pop
TOP100_new
TOP100_old

Gruss:
-Serge-

Andreas, ja, die Wellenformdarstellung wird natürlich dazugehören, daher wird die Software auch irgendwie “so ähnlich” aussehen. Aber ich mache mir meine eigenen Gedanken dazu, wie man das am besten realisiert, und werde natürlich nichts nachprogrammieren :wink:

Zum Thema Musikplanung: Die Ankopplung einer Musikplanungssoftware (zum Beispiel Station Playlist Creator) muss ja zwei Richtungen beinhalten:

  1. Von mAirList in die Planungsoftware: Dazu könnte man zum Beispiel eine Funktion nehmen, den Inhalt der mAirListDB als CSV-Datei zu exportieren, den die Planungssoftware dann einlesen kann - sofern sie es unterstützt. Von Powergold weiß ich, dass das problemlos geht. Die günstigeren Programme wie IMS werden evtl. darauf bestehen, selbst nochmal alle Ordner zu scannen. Dann entfällt dieser Schritt, allerdings kann man auch keine Metadaten wie Attribute aus dem mAirListDB-Bestand übernehmen.

  2. Von der Planungssoftware zurück in die mAirListDB. Also das Eintragen der von Scheduler erzeugten Playlists in die mAirListDB-Stundenplaylists. Hier gibt es zwei Dinge zu beachten:

  • Die entsprechenden mAirListDB-Tabellen referenzieren die Titel über seine ID. Die meisten Scheduler, zumindest die “günstigen”, erzeugen aber Playlists (zum Beispiel als .m3u), in denen der Dateiname steht. Beim Import muss mAirList also dann wieder die IDs zu den Dateinamen ermitteln. An sich kein Problem, außer es stehen Dateien drin, die in der mAirListDB noch gar nicht erfasst sind und daher auch noch keine ID haben. Das darf nicht passieren.

  • Einige Scheduler, auch Powergold zum Beispiel, erzeugen Playlisten für einen ganzen Tag - in der mAirListDB werden die Playlists aber stundenweise gespeichert. Also müssen sie beim Import wieder in 24 Teile “zerhackt” werden. Damit das möglich ist, muss der Scheduler bestimmte Kommentare in die Playlists schreiben, an denen mAirList den Beginn einer neuen Stunde erkennt. Manche Programme, zum Beispiel IMS, lassen sich aber auch umkonfigurieren, so dass stündliche Playlists entstehen. Das muss man entsprechend dokumentieren.

Diese Punkte, vielleicht noch ein paar mehr, sind jetzt für jedes Produkt zu klären. Danach kann ich die jeweiligen Import-/Export-Routinen entwickeln.

Vielleicht kann ja jeder, der eine externe Scheduling-Lösung nutzt oder nutzen will, nochmal schreiben, welche das ist. Dann weiß ich, wen ich ansprechen kann, wenn ich Fragen habe.

Ich denke das erste was für eine Schedulingsoftware wichtig ist, sind die Auswahlkriterien.
Man “müsste” also zunächst mal eine Spec erstellen mit den entsprechenden Kriterien, dann jemand finden wo Lust hat dies umzusetzen. ;D

Wir triften hier zwar gerade tierisch ab, aber vielleicht kann Torben das dann entsprechend abkapseln wenn er aus dem Urlaub wieder kommt … dafür schon mal freundlichen Dank!

Warum nicht mit PHP?? Den ID 3 Tag bekomme ich feinst ausgelesen, kann Ihn ohne Probleme schreiben und entsprechend auf andere Systeme (Linux, etc.) portieren bei bedarf und von der Geschwindigkeit nimmt es sich in diesem Sektor auch nicht viel. Die Programmiersprachen die Du vorstellst beziehen sich wohl etwas auf das Gebiet was Du auch kannst, oder? :wink:

Was muss ein Musikplanungstool können? Simples aneinanderreihen von Musik bekomme ich auch so gebacken, die Raffinesse des Ganzen fängt schon mal bei der Erhebung der Daten an. Hier befürchte ich sind wir den Profis wohl weit hinterher, da denke ich wäre anhand von 3 Beispielliedern eine ausreichende Erklärung fällig, das man das mal ansatzweise blickt. Dann muss der Sheduller rechnen können und zwar auf die Zeit die vorgegeben wird und wenn ich mich entschließe als Moderator länger zu quatschen, muss es mir die Geschichte auch noch anpassen um meine Fehler auszubügeln (denke ich mal, zumindest habe ich das beim Radiosender so gesehen, als ich dort Praktikum gemacht habe).

Ein Vorteil der PHP Geschichte ist (so aus meiner kurzen Sicht), das man auch abgleichen könnte, was der Moderator vorher gespielt hat (und das vorher als dehnbaren Begriff gewertet) … bei Lokalradio und Terristischen Radios natürlich unnötig. Man könnte eine Hot oder Not Wertung der User ebenso einfließen lassen, wie ein zuermittelnde Hörerquote und und und

Auch wenn Du es schon im Kopf hast, ich denke es ist komplexer als man denkt und wie gesagt, wenn Du Dir Powergold das erstemal anschaust … dann fallen Dir die Augen raus, was da an Daten erhoben werden … unbeschreiblich!

@ Torben, also ich kann Dir gerne für Zeit x den Station Playlist Generator zur Verfügung stellen und für Powergold hängt mein Geldbeutel wohl etwas zu tief, oder die machen mir ein tolles Angebot mit dem ich sowohl auch die leben können, das muss man sehen.

Mit der mAirList DB … die habe ich mir noch nicht genau angeschaut vom SQL Aufbau her, aber den Sinn verstehe ich noch nicht so ganz … wobei, dies ersetzt doch eigentlich nur die mld Dateien, oder liege ich da falsch? Ich muss es mir mal richtig anschauen, die Schnittstelle soweit habe ich verstanden. Ich schreibe da mal später noch was dazu, wenn ich mir die Datenbank mal genauer angeschaut habe …

Gruß Andreas

Das Abgleichen der tatsächlich gespielten Lieder ist auch im terrestrischen Radio eine wichtige Sache.

Beispiel SWR1: Die haben tagsüber ein getrenntes Programm (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg), ab abends dann ein gemeinsames. Da muss die Musikplanung dann aufpassen, dass es nicht für die erste gemeinsame Stunde solche Titel plant, die im getrennten Programm liefen.

Außerdem kann natürlich ein Titel, der aus Zeitgründen nicht zum Einsatz kam, gleich wieder eingeplant werden und muss nicht nach hinten gerückt werden.

Das Schema der Datenbank ist im Prinzip recht einfach zu verstehen - zumindest solange man nur lesend auf die Titeldaten zugreift. Die wichtigsten Felder (Interpret, Cuepunkte, …) haben eigene Tabellen oder Spalten. Nur besondere Titelinformationen werden als XML-Block ähnlich den MMD-Dateien in einer speziellen Spalte gespeichert.

Also was eine richtig gute Rotationssoftware alles beachten muss, ist nicht als Einzelperson zu greifen. Im NRW-Lokalradio beispielsweise läuft da ein Titel dreimal innerhalb von drei oder vier Tagen und dann eine Woche gar nicht mehr - ich denke mal, damit eine Rotationswelle eines Titels jeden Hörer mindestens einmal erreicht. Wie willst du das umsetzen? Wenn wir vorhaben, eine eigene Schedulingsoftware zu programmieren, dann müssen wir uns auf eine angehme Wiederholungsrate der Titel, die vom Radiosender in etwa vorgegeben werden kann, und die verschiedenen Rotationsstufen neuer Titel beschränken.

Also das mag ja jetzt alles naiv klingen, aber ich mache seit mehr als 20 Jahren Radio und kann auf einige Erfahrungen zurückgreifen.
Die Programiersprache ist zunächst mal unwichtig. Wichtig ist dass es nachher auf alle Systeme portiert werden kann.
Also ich entstamme noch der alten Programmiergarde. Ja, habe damals sogar noch auf PDP-9 Plattformen mit Lochkarten herumgemacht. ;D

Also wirklich! Das Prinzip ist doch immer “Keep it stupid simple”…
Dass Stücke nicht wiederholt werden kann man einfach mit “Exceptionlists” handhaben welche nach einer bestimmten Zeit ablaufen. Dann können die Titel in diesen Listen wieder per Schedulingsoftware benutzt werden.

Das gleiche für Sender wo die Top100 rauf und ab spielen wollen, die sollen einfach diese Songs in eine Prioritätsliste setzen und die Metrics in der Konfig bestimmt wie oft ein solcher Titel in die Playlist eingefügt wird.

(Sorry wegen den vielen englischen Begriffen, aber deutsch ist nun mal nicht meine Muttersprache)

Gruss:
-Serge-

Serge, ich habe ehrlich gesagt nicht viel Ahnung, aber ich kann Dir gerne mal nen Screenshot von Powergold machen, dann kannste die einfachen Rotationsprinzipien die Dir da gerade so einfallen in die sprichwörtliche Tonne jucken. Es geht doch nicht nur um das automatische anfügen von Titeln in einer Liste und das einplanen von Sendezeiten für Werbung, Nachrichten und Stimme, sondern es finden Logarithmen statt, die an Genre, Tempi, Stimmung und Charakter, sowie Tages und Uhrzeit abhängig berechnet werden.

Wie gesagt, was da genau für Schematas gefahren werden, müsste man sich von einem Profi erklären lassen. Dann ist ja auch schon das Taggen der Musiktitel ne Wissenschaft für sich und sollte nach strickten Normen passieren und ganz sicher nicht den Labelcode in einem Kommentarfeld des ID3 Tags beinhalten, nur weil man aus Dummheit oder Unwissenheit nicht weiß, das der ID3 Code extra stellen dafür hat.

Und dann sage ich mal optimistisch programmierst Du so ein Dingens und wirst feststellen so hopplahopp ist es nicht und das kann ich Dir unter Garantie sagen, das es damit nicht getan ist … und selbst wenn Du optimistisch betrachtet die Software hinbekommst, so das dies auch semiprofessionellen Gesichtspunkten entsprichst, wirst Du dafür Geld verlangen müssen und dann wirst Du marktwirtschaftlich rechnen und wir haben optimistisch einen Preis wo uns das Wasser in die Augen steigt.

Es ist nicht einfach und ich bezweifel aus der Erfahrung heraus, das sich eine Gruppe finden würde, die das semiprofessionell umsetzen würde, ohne sich in die Haare zu bekommen und zu einem verträglichen Preis.

@ Torben, gleicht der SWR 1 die Daten der gespielten Musiktitel mittels Datenbank ab? Und ja, für Terristische Zwecke scheint das noch komplizierter zu sein, wobei das Webradio wohl auch die Komplexität aufweißt, weil was weiß ich, was der Moderator der letzten Stunde gespielt hat, zumal hier ja teilweise noch nicht mal die Titel irgend eine Norm haben bzw. die Kommunikation der einzelnen Moderatoren zu wünschen übrig lassen.

Gruß Andreas

Was radiorom geschrieben hat, hört sich aber gar nicht mal so schlecht an. Für eine terrestrische Radiostation reicht es nicht, aber für ein kleines oder Webadio auf jeden Fall. Und ich bezweifle mal, dass wirklich alle Radios von diesen tageszeitabhängigen Genres Gebrauch machen. Bei Radio NRW oder NDR2 kann man jedes Lied zu jeder Tageszeit hören. Spezielle Musiksendungen würde man hinbekommen, das ist ja nicht schwierig. Und viel schlechter für die Hörer als besagte Radiosender können wir es nicht machen - die Wiederholungsrate ist dort so extrem, dass ich schon langsam bei einigen Titeln wie Fairytale Gone Bad oder Johnny & Mary aggressiv werde.

Andreas,

es geht hier gar nicht drum eine bestehende Software zu kopieren oder nachzuahmen.
Ich denke dass wirklich professionelle Radios welche eine Musikredaktion haben diesen Kram wo wir hier gerade diskutieren auch nicht nötig haben.

Wir sind z.B. ein kleines Lokalradio mit beschränktem Budget und wollen auch gar nicht an Soft wie die von Dir angesprochene auch nur andenken. Trotzdem denke ich dass man mit wenigen Mitteln eine auf die eigenen Bedürfnisse massgeschneiderte Schedulingsoft erstellen kann. Ich glaube dass viele mAirList-Nutzer das mit beiden Armen offen entgegen nehmen würden.

Es geht überhaupt nicht darum einer Pro-Soft nachzueifern, das hast Du leider falsch verstanden. Aber mache dich mal schlau über GNU. Auch ich stelle meine persönliche Software Gratis zur verfügung, nicht nur die wo unter Linux läuft (das nur so am Rande)
und bitte nimm das jetzt nicht krumm auf. Ich rede gerade nur von der Lunge auf die Zunge…

Edit:
Das war übrigens eine PDP-7 wo ich vorhin angesprochen hatte die PDP-9 kam später. Dazwichen wurde auf einer Vax911 geproggt als Entwicklungsmaschine. Das waren echt noch Zeiten. Da wurde ein Laufwerk mit Mb gerne auch mal als Wattzahl angegeben. Denn das brauchten die echt genauso von Leistung. MFM/RLL ST-506 war damals der Standard… ;D

Gruss:
-Serge-