kannst Du bei Gelegenheit mal einen kurzen Abriss geben zu den neuen verschachtelten Playlisten? Wozu sind sie gedacht? Welchen Vorteil bieten sie?
Als ich die neue Funktion zum ersten Mal sah, dachte ich, das böte einfach die Möglichkeit, einzelne Teile der normalen Playliste einklappbar zu machen. Das fände ich praktisch, so könnte man beispielsweise die Elemente der Nachrichtenverpackung in so eine verschachtelte Playliste packen. Im Sendeplan steht dann zunächst mal nur eine Zeile mit “Nachrichten”.
Wenn es dann soweit ist, und ich gerne sehen möchte, welche Verpackungselemente nun alle da drin stecken, klicke ich einfach auf das + und sehe alles. Ansonsten würden nach meiner Vorstellung die Elemente ganz normal eins nach dem anderen abgefahren.
Aber offenbar funktioniert das so nicht. Die verschachtelten Playlisten verhalten sich anders. Aber ich hab noch nicht geblickt, wie, und wozu mir das hilft.
Im Grunde sind das Container, die sich aber nicht wie ein Container abspielen (in ein Player laden) lassen. Stattdessen muss man sie explizit “entpacken” (Befehl im Kontextmenü), woraufhin die Elemente dann einzeln in der Playlist landen.
Das Feature ist für einen Kunden entstanden, dem es darauf ankam, auf diese Weise bestimmte vorgeplante Inhalte in die Sendepläne bzw. die DB-Bibliothek zu integrieren.
Verstehe. Vielleicht lässt es sich ja einrichten, dass man die verschachtelten Playlisten nicht entpacken muss sondern einfach abfahren kann. Dann könnte man sich das Entpacken sparen und die Elemente würden als einzelne Elemente behandelt.
Nein, das ist technisch nicht möglich - Elemente, die in einen Player geladen werden sollen, müssen sich direkt auf der obersten Ebene der Playlist befinden.
Okay, da weiß ich natürlich nicht, wie im Hintergrund die Daten gehandelt werden.
Ich formulier’s mal so: Die Möglichkeit, Teile der Playlist einzuklappen und ihnen eine Überschrift zu geben - nur für die Optik - fände ich ein praktisches Feature (aber kein dringendes).
Vielleicht gibt es die sogar bald. In gewisser Weise.
Das ist nämlich der aktuelle Ansatz, wenn es um die Frage geht, wie man zukünftig mehrere (Datenbank-)Playlisten gleichzeitig in der Ausspielung geöffnet haben kann, zwecks automatischem Abgleich mit der Datenbank.