Mairlist-Mixpult

Hallo

Ich will mal ein eigenes Projekt aufziehen, ein Mairlist-Mixpult. Es soll sich sehr gut mit Mairlist nutzen lassen, Navigation etc.
Jetzt, einige Meinungen

  1. Soll als Mairlist-Input (Musik, Navi), ein USB, RS232 (nur Navigation), oder sogar eine eigene Steckkarte verwendet werden (PCI, PCI-E)
  2. Für wieviele Player (tendire zu 3, 4)
  3. Wieviele Jingleplayer?
  4. Mit Tel-Hybrid (Analog oder ISDN)
  5. Wieviele Moderatoren (Kopfhörer- und Microein- und ausgänge)
  6. Erweiterbar?
  7. Welche Ohmischen Wert sollen für die Regler benutzt werden?
  8. Wieviel weitere Eingänge (Aux…)
    Das sind mal ein paar Frage brauche einfach ein paar Rückmeldungen.

Liebi Grüss us de Schwiiz :stuck_out_tongue:

Hiho,
achtung mit den Pulten und USB.
Es gibt zwei unangenehme Eingehscaften.
1.) Kommt es recht häufig zu Brummschleifen und
2.) Das was so schön als USB angeprisen wird ist meistens nur einen kanal per USB zum Mischer und nur ein Kanal wieder in den Rechner. Das kriegt man leider nur rasu wenn man sich die Bedienungsanleitungen durchliest.

Natürlich gibt es auch vollwertige Pulte, aber die sind dann schonr echt teuer und arbeiten meistens mit Firewire.

Grüße

Peter

Jetzt bin ich durcheinander… Ist das ein Projekt, in dem du ein solches Pult für uns bauen willst, oder bist du auf der suche nach einem Mix-/Mischpult, das besonders für DICH geeignet ist?

Gruß und schönen ersten Advent, I-CON

[quote=“astrosgoalie, post:1, topic:6427”]Hallo
7. Welche Ohmischen Wert sollen für die Regler benutzt werden?[/quote]

Hi!

Die Frage finde ich etwas seltsam.
Natürlich die Werte, die die zur Verwendung kommenden Vca´s brauchen, um zu funktionieren.
Die bessere Frage wäre eigentlich, Welche Fader sollen zur Verwendung kommen.

Gruß!
MB-100

Aloha @all,
ich hab mir darüber auch schon mal Gedanken gemacht. Ich währe eher den weg eines konventionellen Radio Pultes gegangen, nur eben für kleineres Budget.
Meine Idee war ein 19" Gerät, irgendwas zwischen 1HE oder 4HE mit Eurokarteneinschub (modular). Diese Box soll per MIDI ferngesteuert werden, so kann man sich zeitlich unabhängig mit Steuerung und Audio beschäftigen bzw. erstmal 'n billiges Behringer BCF nehmen (geht ja kein Ton durch). Vielleicht sogar noch eine Software die ein Mischpult nachbildet, über die man so sachen wie EQ oder Routing einstellt, was man im Normalfall nicht ständig braucht.

Kommunikation zu mAirlist war in meiner idee auf MIDI oder in einer ersten Phase sogar “nur” Faderstart über I/O Warrior oder Gamepad

Dazu hab ich einiges gesammelt, hab ich aber zu Hause. Wenn Interesse besteht kann ich das hier mal posten.
Greetz
Malte

P.S. da sollten wir JK-Peakmeter in’s Boot holen, der kann mit seiner Bastelerfahrung bestimmt einiges beitragen. Der Tele-Hybrid vom Krankenhausradio-Elmsorh ist echt Klasse. Die Seite ist eine absolute Fundgrube.

[quote=“astrosgoalie”]Damit meine ich, welchen Wiederstanswert ich für die Regler brauche.
Habe mir gedacht, dass ich eine Art “Kiste” mache, mit Steckplätzen für Karten.

LG Sandro[/quote]
Kiste mit Karten trifft genau meine Vorstellung. Als Gehäuse hab ich mir sowas hier vorgestellt: http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=33986;PROVID=2402

Allerdings würde ich definitiv keinen Ton durch einen Fader schicken, sondern wie MB-100 schon schreibt, eine VCA Lösung. Ausserdem sollte man unbedingt die Bedieneinheit und die Tonverarbeitung trennen. Daher bin ich auf die Midi Idee gekommen. Das kann man im Studio besser platzieren und man kann wie schon geschrieben erstmal was billiges vom großen B kaufen.

Hier: http://www.midibox.org/dokuwiki/doku.php?id=midiboxmixer gibt’s was in der Richtung, allerdings nur Stereo-Line und mit 4 Bussen kommt man auch nicht weit, Mikrofone komplett Fehlanzeige. Leider werden die Schaltpläne auch nicht veröffentlicht und eine Anpassung der Programmierung ist mir auch zu komplex.

Hier ein sehr interessantes Projekt: http://www.radioforen.de/showthread.php?t=22848
Ich würde halt heute die Übertragung zwischen Steuerung und Audioeinheit in rigend einer Art von serieller Datenübertragung machen wollen.
Obwohl für die paar Knöpfe kann man das auch konventionell machen. Damit kenne ich mich jedenfalls aus. :wink:
Blockschlatbilder zur Orientierung findet man ja reichlich im Netz.
http://www.inventionen.de/Geschichte/themen/Mixer_Selbstbau_59.html

'n paar weitere Links muß ich noch mal raus suchen.
Greetz
Malte

Hi astrosgoalie!

Ich habe mir über ein derartiges Projekt ebenfalls bereits Gedanken gemacht, kann es aber mangels Zeit (noch) nicht umsetzen.
Bevor Du Dich aber um Widerstandswerte und diverse Einbaukisten kümmerst, sollten wir uns nochmals genauere Gedanken um die gewünschte Spezifikation des Gerätes machen:
Soll mAirmIx direkt komplett über den Senderechner gesteuert werden? Dagegen spricht, dass im Havariefall (jeder Senderechner kann abstürzen) auch der Sendebetrieb fürs Erste vorbei ist. Also dann doch besser eine Stand-Alone-Lösung. Von Experimenten mit PCI-Karten würde ich sowieso abraten, da meiner Ansicht nach analoge Audioschaltungen in einem Computergehäuse nichts zu suchen haben (->Störungen!)
Sollen die Eingänge des Mixers unsymmetrisch oder symmetrisch ausgeführt werden?
Wieviele Busse soll das System haben?
Sofern es bei der Fernsteuerung mit MIDI bleibt: Kommt ein fertiges Steuerpult zum Einsatz oder wird nicht vielleicht doch ein Eigenes implementiert? Welche Steuerungsaufgaben sollen in Verbindung mit mAirlist ablaufen? “Darf” die Software eigenständig am Pult werkeln oder soll sie einfach vom mAirMix ferngesteuert werden?
Vergiß nicht, dass auch noch ein paar Audiosignale zum Moderationsplatz übertragen werden müssen (Monitoring, Signale für PPMs…)
Ich hoffe, mit meinem Brainstorming ein paar Gedanken in die Runde geworfen zu haben, die die Diskussion ankurbeln! Diese Liste ist ungeordnet und erhebt keinen Anspruch an Vollständigkeit ;D

LG

EDIT (zum Blockschaltbild): Das im folgenden PDF ist aktueller, besser lesbar und zeigt bereits ein Rundfunkmischpult: http://www.d-r.nl/dnrsite/Brochure-Downloads/AAA-Airlab%20Brochure%202009.pdf

Sehr schöner Ansatz, da werde ich mal ein paar Gedanken weiter “spinnen”.

[quote=“Radiodragon, post:7, topic:6427”]Ich habe mir über ein derartiges Projekt ebenfalls bereits Gedanken gemacht, kann es aber mangels Zeit (noch) nicht umsetzen.
Bevor Du Dich aber um Widerstandswerte und diverse Einbaukisten kümmerst, sollten wir uns nochmals genauere Gedanken um die gewünschte Spezifikation des Gerätes machen:[/quote]
Absolut!

Bin ich ebenfalls genau Deiner Meinungn, man kann vielleicht ein Computer Netzteil zweckentfremden.
Übrigens mAirmix gefällt mir :wink:

Ich würde sagen ja, oder beides möglich. Ich würde nicht die üblichen Mehrfach Inputs nehmen, sondern immer nur eine Funktion auf eine Modulkarte. Dann lieber eine Karte mehr, wenn mir eine Funktion fehlt.

Wenn ich das richtig sehe sind in Deinem Airlab Beispiel “nur” 4 Busse drin:

[ul][li]Program[/li]
[li]Sub[/li]
[li]Cue[/li]
[li]Aux[/li][/ul]

Ich denke da sollten noch mindestens 2 Cleanfead dazu, und evtl auch noch der eine oder andere AUX oder SUB.

Meine Idee war auf Midi zu gehen um erstmal was billiges fertiges kaufen zu können, eine späterer Umstieg auf ein angepasstes Steuerpult natürlich nicht ausgeschlossen. Die gibt’s ja im Midibox Forum genügen sehr hübsche Beispiele. Ich lasse mich aber auch gerne von etwas besserem überzeugen.

Hier hast Du einen weiteren Grund entdeckt, warum ich auf MIDI gekommen bin. Das kann ich auf der einen Seite benutzen um mAirlist zu steuern, und genau so um die Audio Wege zusteuern. mAirlist kann also über MIDI-OUT auch kommandos zur Audio Einheit schicken. z.B. um sicher zu stellen, dass der Audio Weg für die Cartwall offen ist, wenn ein Cart Player startet.
Andersrum kann ich natürlich auch sagen, man betrachtet das komplett unabhängig von der Software, man designed alles propritär und hat einfach GPIOs oder direk einen eingebauten IO Warrior. Ein Verbindung über I2C oder Seriell zwischen Steuerung und Audio Box ist genau so denkbar und vermutlich auch einfacher zu entwerfen.

[quote=“Radiodragon, post:7, topic:6427”]Vergiß nicht, dass auch noch ein paar Audiosignale zum Moderationsplatz übertragen werden müssen (Monitoring, Signale für PPMs…)
Ich hoffe, mit meinem Brainstorming ein paar Gedanken in die Runde geworfen zu haben, die die Diskussion ankurbeln! Diese Liste ist ungeordnet und erhebt keinen Anspruch an Vollständigkeit ;D[/quote]
Bin gepsannt auf weitere Ideen, ich muß mal einen ehemaligen Kollegen anrufen, ich glaube der hat schonmal ein VCA-Mischer umgebaut um die Werte speichern zu können. Vielleicht hat der Lust uns bei dem Projekt zu helfen.
Greetz
Malte

Uiii… denk daran, daß auch Computer-PSUs großteils einen bösen Störnebel verursachen und dieser sich dann im kompletten Gerät bemerkbar macht.
Ausserdem denke ich nicht, dass der Mixer so viel Strom verbrauchen wird, daß ein fettes PC-Netzteil vonnöten ist. Besser ein Konventionelles mit Transformator verwenden!

Merci… wann aber, dann: mAirMix :wink:

Da bin ich mir eben nicht ganz sicher: Eine Multifunktionskarte hat den Vorteil, daß die Kanalplatine nur einmal entworfen werden muß und ausserdem dem Gerät mehr Flexibilität verleiht. Auf der anderen Seite schlägt sich dies aber auch im Preis des Kanalzugs unter. Als Kompromiss könnte man die Kanalplatine für alle Eingangsarten, die gewünscht sind (Mic, Line-IN sym., Line-In unsym.) vorbereiten und nur die tatsächlich benötigten Baugruppen bestücken.

[quote=“shorty.xs, post:8, topic:6427”]Wenn ich das richtig sehe sind in Deinem Airlab Beispiel “nur” 4 Busse drin:

[ul][li]Program[/li]
[li]Sub[/li]
[li]Cue[/li]
[li]Aux[/li][/ul][/quote]
Ja, mit diesen 4 Bussen kann man schon etwas anfangen!

Der Cleanfeed ist auch im Blockschaltbild quasi unter dem Namen “TELCO-Channel” vorhanden. Er wird aber nicht als eigener Bus geführt, sondern
lokal im TELCO-Modul geschaltet. Das “Cleanfeeden” übernimmt in dem Fall der “komische” Schaltungszug mit den 3 Kreisen.

Ich denke, daß die Art der Fernsteuerung derzeit noch gar nicht so wichtig ist. Im Grunde wird sie durch das Interface des Hauptprozessors (sofern es diesen geben wird, s.u.!) der mAirMix-Kiste definiert. Ob dieser über RS232, USB, Midi… kontrolliert wird, kann man dann später immer noch entscheiden. Selbstverständlich ist MIDI die einfache Variante.
Viel wichtiger ist (wenn wir schon beim Thema “Fernsteuerung” sind), die Kommunikation der Kanalzüge mit dem “Host” und deren Adressierung.
Sollen die Karten-Adressen an den jeweiligen Steckplatz gebunden sein? Oder soll die Adressierung lokal pro PCB einzustellen sein? Wie soll die Datenkommunikation funktionieren? I²C? Soll es überhaupt eine Hauptsteuerung geben oder werden den einzelnen Karten einfach MIDI-Adressen zugewiesen? Welches Element soll sich dann um das Routing kümmern? Oder wird das Routing einfach statisch vorgegeben?

Naja, man könnte den Datenoutput auch via RS232 machen. Da schreibt man eben z.B. den Befehl “Oida, Kanal 2 auf!” raus und die Haupt-CPU vom mAirMix leitet die entsprechenden Schritte ein (das kommt eben dann auf die Systemtopolgie an, s.o.)

Da stellt sich jetzt die Frage, wo man bei diesem Projekt beginnt. Der Audioteil ist sicherlich das Herz des Geräts. Wobei ja nirgends geschrieben steht, daß man das Rad komplett neu erfinden muß. Im Internet finden sich ja doch immer wieder Schaltpläne guter Konsolen, bei denen man evt. mmhhh… Teile “ausborgen” könnte :wink: Da fällt mir ein: Soll das Pult überhaupt über Equalizer verfügen? Brauchen wir ünerhaupt AUX-Wege oder reichen Inserts, um Audiokompressoren… einschleifen zu können?
Daher back to the roots: Erst mal abstecken, was das Pult überhaupt “können” soll. Und nicht vergessen, daß das Pult auch nachbausicher und servicefreundlich sein sollte. Jens löst dies z.B. auf seine Art und verzichtet bei seinen Projekten komplett auf uController. In unserem Falle wird es “ohne” aber nicht gehen!
Soviel zu meiner aktuellen Brainstorming-Attacke. Zurück in die angeschissenen Studios ;D

LG

OK, klingt doch schonmal vielversprechend.
Die Idee, eine Karte und verschiedene Bestückungsvarianten gefällt mir! Was ja weitere Karten mit anderen Funktionen und anderem Layout nicht unbedingt ausschließt, solange der Anschluß (hard & Software) passt.

Was mir nicht so gefällt ist die Variante, den CleanFeed im Telco Modul zu erzeugen. So hab ich die Schaltung auch gedeutet, war mir aber nicht ganz sicher. Nur für eine Hybridanbindung ist das bestimmt auch kein Problem. Man kann über Cleanfeed aber noch andere nette sachen realisieren, z.B. 2 Studios (oder Studio und Ü-Wagen) miteinander vernetzen ohne die Gefahr einer Rückkopplung.
Wenn man dabei auf Phasenauslöschung setzt (so hab ich die d&R Schaltung gedeutet) dann könnte das Probleme machen. Ausserdem braucht man für die Studiovernetzung einen Stereo Cleanfeed.

Ich war auch überrascht, wie detailiiert die im Netz verfügbaren Manuals der verschiedenen Hersteller sind. Da kann man bestimmt einiges borgen. :slight_smile:
Soll ja auch ein nicht kommerzielles Projekt werden.

Die Frage der Kartenadressierung ist interessant, bei allen Bussystemen die mir so einfallen, ist kein selbstlernen möglich. womit wir wieder bei der Spezifikationsfrage währen. Was soll die maximale Anzahl an Karten werden?
I2C können die meisten Controller (PCI/AVR) ich denke auch es wird ohne uC nicht gehen.

[quote=“astrosgoalie”]Also,

ich entwickle mal das netzteil mit vielen Verschiedenen Spannungen.[/quote]
Ich will ja Deinen Einsatz nicht ausbremsen, aber wir wissen doch noch gar nicht welche Spannungen benötigt werden…
Wir sollten also schon erstmal definieren was das Pult können soll, daraus ergeben sich dann die Module und daraus die benötigten Spannungen.
Ich schreibe heute abend mal eine Zusammenfassung.
Greetz
Malte

EDIT: gefunden im Netz
http://www.hifi-forum.de/viewthread-71-2646.html
http://knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/14/index.htm
http://europa.spaceports.com/~fishbake/mixer/linemix.htm

Tja, gestern abend war nicht, aber kuckt mal hier:
http://www.dateq.nl/_pdf/Manuals/Bcs50_en.pdf
Das halte ich schon für ziemlich komplett. Sub Out ist hier glaube ich Audition und kann auch als Stereo Cleanfeed benutzt werden. Die Talkback Lösung hört sich auch sehr nett an.
D&R hat beim Lyra 2 Mono Cleanfeeds drin, auch nett.
Irgend etwas muß dran sein “nur” 4 Busse zu benutzen. :wink:

Greetz
Malte

Huih,

haben die von Dateq früher alle mal bei Zeck gearbeitet. Das sieht mir aber stark vom alten PMS Studiomixer abgekupfert.
Ich habe übrigens auch alle Schaltpläne und Manuals vom Zeck.

Gruss:
-Serge-

[quote=“radiorom, post:12, topic:6427”]Huih,

haben die von Dateq früher alle mal bei Zeck gearbeitet. Das sieht mir aber stark vom alten PMS Studiomixer abgekupfert.
Ich habe übrigens auch alle Schaltpläne und Manuals vom Zeck.

Gruss:
-Serge-[/quote]
Hey Serge,
das is ja mal interessant… Ich kenne einen ehemaligen Zeck Vertragshändler, bei dem werd ich mal in die Unterlagen schauen. Wußte gar nicht, dass Zeck Studio Zeug gemacht hat, kenne die nur aus dem Beschallungsbreich, und da waren sie besser als Ihr Ruf.
Greetz
Malte

Zeck war überhaupt nicht schlecht. Ich hab die Studio Pulte immer gemocht. Einfach, robust und zuverlässig aufgebaut.

Hier die Links:
http://www.sam-support.de/downloads/bedienungsanleitungen/PMS-Mixer_de.pdf
http://www.sam-support.de/downloads/schaltplaene/FMS_PMS.pdf

Bilder von den Zeck Mixern findest du aber auch im Netz.
Die Pulte hatten alles drauf was man so brauchte. 8 Subs war standard pre/post/2x monitor insert/send/return alles drauf. Und vor allem waren die Dinger sehr übersichtlich aufgebaut.

Gruss:
-Serge-

Hallo,

schöne Idee. Für eine komplette Entwicklung fehlt mir die Zeit.

Steuerungstechnik im Bereich Midi und Atmel habe ich aus wirtschaftlichen Gründen nicht verfolgt.

Da mittlerweile viele Bastler in diesem Bereich unzählige “Ideen” unter das Volk bringen, liegt mein Schwerpunkt auf der analogen Signalverarbeitung.

Bei konkreten Fragen einfach anschreiben.

Tel: *********
Mail: ***************

Herzliche Grüsse Jens
Radio K.R.E.

Ich schliesse mich JK an.

Mangels Zeit wird dieses Projekt wahrscheinlich nie fertig. Man muss halt einfach realistisch sein.
Trotzdem kann man gute Gedanken zusammenfassen und auch als Schaltplan mal zu Papier bringen.

Ich ermahne aber mit beiden Füssen zurück auf festen Boden zu kommen und wirklich erst mal die Specs zu erstellen bevor man ein Netzteil baut. Das Netzteil ist hier wirklich die einfachste Aufgabe.

Nicht falsch verstehen. Macht einfach mal die Specs mit den entsprechenden Baugruppen so wie das Pult nachher aussehen soll. Vielleicht kann ich mich ja begeistern und entwerfe die eine oder andere Baugruppe mit.

@Malte:
Das Zeck hat übrigens auch eine Talkback auf mon1/2 Funktion. Frage ist ob man sowas wirklich im (semi)-professionellen Radio braucht!?
Oder habt Ihr euern eignen Techniker am Mischpult sitzen wo euch Anweisungen aus der Regie gibt.
Sitzt Ihr räumlich getrennt vom (Moderator) am Mischpult?
Wohl eher kaum…

Also damit das Projekt eventuell auf fruchtbaren Boden stösst, bitte den Ball flach halten und sich auf das wesentliche beschränken. Bei modularem Aufbau ist es eigentlich kein Problem später solche Gadgets einzuplanen, Der Bus muss nur grosszügig genug geplant werden.

Gruss:
-Serge-

[quote=“JK Peakmeter, post:15, topic:6427”]Da mittlerweile viele Bastler in diesem Bereich unzählige “Ideen” unter das Volk bringen, liegt mein Schwerpunkt auf der analogen Signalverarbeitung.
Bei konkreten Fragen einfach anschreiben.[/quote]
Werde bestimmt darauf zurück kommen. Danke!

[quote=“radiorom, post:16, topic:6427”]@Malte:
Das Zeck hat übrigens auch eine Talkback auf mon1/2 Funktion. Frage ist ob man sowas wirklich im (semi)-professionellen Radio braucht!?
Oder habt Ihr euern eignen Techniker am Mischpult sitzen wo euch Anweisungen aus der Regie gibt.
Sitzt Ihr räumlich getrennt vom (Moderator) am Mischpult?
Wohl eher kaum…[/quote]
Stimmt, ist aber vermutlich eines der kleineren Probleme.
Ich würde erstmal die analogen Schaltungen entwerfen um dann konkret eine Lösung für die “Fernsteuerung” zu finden. Ich denke die Kanalmodule können relative “dumm” bleiben. So muß der Masterprozessor nur daten raus schicken, ob die ein Kanal Verarbeiten kann interessiert erstmal nicht.
Ich stelle mir das ähnlich vor wie bei DMX. Ob ein Kanal da ist oder nicht oder ob z.B. EQ Einstellungen verarbeitet werden können oder nicht, braucht den Master Prozsoor nicht interessieren. So viel Plan sollte der jenige mitbringen, der das System einrichtet.

Greetz
Malte

EDIT:
Jetzt habe ich endlich eine Seite wieder gefunden, die ich vor langer Zeit schonmal gefunden hatte, dort gibt’s einige schon ziemlich komplette Schaltplanschnipsel: http://users.otenet.gr/~athsam/Audio_mixer_6_ch_ENG.htm
Ich bin nur nicht ganz sicher ob die für den Semi-Profi (oder vielleicht auch mehr) ausreichend sind. Immerhin werden gängige OPs benutzt un keine 20 Kanal hochintegrierte billig ICs. Darin währe auch das modulare Konzept schon halbwegs berücksichtigt, da könnte man sehr gut drauf aufbauen.

Ich denke wir kommen ohne Blockschaltbild nicht zurecht.
Wenn Malte ich und andere vom Bus reden meinen wir den Mixing Bus, PFL-Bus, etc…

Du scheinst hier vom Komunikationsbus zu reden, oder…
Mit den Fadern habe ich jetzt auch nicht verstanden. Wahrscheinlich meinst du dass einige Fader (welche den mAirList Playout steuern sollen) an den uC gehen sollen welcher dann die A/D wandlung vornimmt und die Faderstellung an mAirList übermitteln soll.

Das Ganze artet immer mehr zum Ratespiel aus (ohne Blockschaltbild)
Also man sollte mal die Spezifikationen festlegen.

Ich meine der Fader muss entweder auf den Masterbus schaltbar sein wenn ein analoges Signal uber den Kanalzug geht, respektiv auf den AD-Wandler wenn er mAirList steuern soll.
Das Gleiche muss man ja dann mit dem PFL-Schalter vorsehen. Da wird’s etwa tricky wenn mAirList über den Schalter am Mischpult auf PFL geschaltet wird. In dem Fall muss ja das analoge Signal auf den PFL Bus geschaltet werden, usw…

Gruss:
-Serge-

[quote=“shorty.xs, post:17, topic:6427”]EDIT:
Jetzt habe ich endlich eine Seite wieder gefunden, die ich vor langer Zeit schonmal gefunden hatte, dort gibt’s einige schon ziemlich komplette Schaltplanschnipsel: http://users.otenet.gr/~athsam/Audio_mixer_6_ch_ENG.htm
Ich bin nur nicht ganz sicher ob die für den Semi-Profi (oder vielleicht auch mehr) ausreichend sind. Immerhin werden gängige OPs benutzt un keine 20 Kanal hochintegrierte billig ICs. Darin währe auch das modulare Konzept schon halbwegs berücksichtigt, da könnte man sehr gut drauf aufbauen.[/quote]

Malte, wenn du mir eine PN mit deiner email-Adresse machst, dann schicke ich dir die Pläne vom Stanford 751. Der ist komplett mit NE5532 / RC4559 aufgebaut. Das Design davon ist einfach spitze. Z.B. ist bei den Mike-Inputs gleich vorgesehen einen NTM1 einzusetzen oder wenn man asymetrisch fährt diesen wegzulasen und durch Brücken zu ersetzen.
Das gleiche kann man bei den Line Eingängen vorsehen, nur mit NTL1 halt.
Ich habe z.B. den DJ Input auf Line umgebaut da wir einen separaten MicMixer benutzen und mit Linelevel symetrisch zum DJ Input reingehen um die Talkover Funktion zu nutzen (falls erwünscht)
Dem DJ Input habe ich auch einen PFL verpasst. Der war im ursprünglichen Design dem Talkoverschalter zum Opfer gefallen (wenn du dich noch erinnern kannst). Damals wurden wahrscheinlich aus Kostengründen solche “Kompromisse” gemacht.
Ach ja, die OP-Amps werden alle beim Stanford mit 24V gespeist. Das macht das Netzteildesign natürlich schlanker und die Trafosuche ist auch einfacher.
Der Kopfhörerverstärker ist mit einem LM377 aufgebaut. Das Teil ist ausgelaufen mittlerweile, der Nachfolger, denke das war der LM1877 den gibt’s aber immer noch und eignet sich optimal dazu.

Hier wurde, genauso wie bei deinem Link, einfachste Technik zu “Engineering Excellence” zusammengefügt.

Gruss:
-Serge-

So, ich schmeiß jetzt einfach eine mögliche Konfiguration in die Runde und fasse die Gedanken zusammen, die in diesem Stadium bereits relevant sind.

Generelles:

Das mAirMix besteht im Wesentlichen aus 2 Einheiten: Zum Ersten aus einem 19" Gestell, das die eigentlichen Aufgaben eines Broadcast-Pultes übernimmt und modular via Einschübe auf die Zielapplikation konfiguriert wird. Dabei laufen sämtliche Audiowege über analoge Schaltungsgruppen. Deren Kontrolle übernimmt eine digitale Steuerung.
Zum Zweiten gibt es eine Tischkonsole, die Steuersignale per Abfrage der Bedienelemente (Tasten, Fader) generiert.
Dabei werden aber relevante analoge Signale (PPM, Cue…) zur Konsole geführt. [Oder hat jemand Lust, sich mit Cobranet auseinander zu setzen ? :wink: ]
mAirList wird über die Konsole und die Ablaufsteuerung von mAirMix bedient, bzw. kann diverse Aktionen via passender Scripts eigenständig ausführen.

Pultkonfiguration:

2x Mic
2x mAirList Playout
1x Cartwall
2x externe Zuspieler
2x Telco

Audiobusse:

1x Mono Talkback
1x Stereo PGM
1x Stereo SUB (PROD)
1x Stereo CUE (+Ausgang für die Studiomonitore inkl. Stummschaltung bei Moderation)
1-2x Mono Cleanfeed

Einschubkartentypen (ohne die Idee mit der Kombikarte aus den Augen verlieren zu wollen):

+) Mic/Line-In mit symmetrischen Eingängen, zwischen 2 Quellen (A/B) umschaltbar
+) Telco
+) Master mit PGM out, SUB out, Cue out, Signale für die PPM an der Console - out, Studio-Mon out, evt. Ausgänge für Aircheck
+) Relaiskarte (Solid-State oder elektromechanisch) für diverse Statusanzeigen (“Studio on Air”, “Mic”, “incoming call” …)

Alle Line-ins/-outs zwischen +6dBu und -10dBV umschaltbar
Inserts nach Bedarf

Wenn ich nichts vergessen habe, entspricht dieser Vorschlag zumindest der Konfiguration eines Lokalrundfunksenders. Hier scheint auch schon ein Punkt durch, dessen wir uns bewußt werden sollten: SOLLTE es Bastler unter uns geben, die dieses Gedankenexperiment je in Elektronik gießen wollen, dann sollten wir die gewünschten Features in einem vernünftigen Rahmen halten. Niemals werden ein paar Bastler mit den Lösungen der grossen Studioausstatter mithalten können. Ich finde auch nicht, daß dieses Projekt den Anspruch darauf haben sollte. Es geht um all jene, die beruflich oder privat mAirList einsetzen.
Und ehe ich mir Gedanken darüber mache, wie man am besten Studios über dieses Pult vernetzen könnte, verschwende ich besser ein paar weitere Gedankenexperimente an die Verbesserung der Verlässlichkeit oder eine passende Havariesteuerung.
Nicht vergessen sollten wir ausserdem die finanzielle Belastung - ein weiterer Grund, der mich bisher von der Umsetzung eines derartigen Projektes abgeschreckt hat. Allein die Entscheidung, das Pult “zweizuteilen”, läßt die Kosten erheblich in die Höhe schnellen. In dem Fall macht es finanziell keinen Unterschied, ob man den guten alten NE5534 oder den TL072 in der Schaltung einsetzt. Allein die (elektro-)mechanischen Komponenten, wie Blenden (!), Stecker, Fader, Tasten (!!) fressen einen grossen Teil des Etats, die VCA-Chips tun ihr Übriges!
Ich möchte nun niemanden entmutigen und ich würde mich sehr freuen, wenn wir das Kind irgendwann gemeinsam aus der Taufe heben. Dennoch will ich darauf hinweisen, daß dieses Projekt extrem umfangreich werden wird/würde. Nicht umsonst äußerte ich die Idee, zumindest für den Audioteil ein bewährtes Design heranzuziehen. Ich weiß aus beruflichen Gründen genauso, wie wohl die routinierten Bastler unter uns, daß uns der Teufel im elektronischen Detail auch sonst bald genug heimsuchen wird :wink:
Ich freue mich auf Rückmeldungen!

LG
Chris