Lösung bez. mehrerer Djs und Mairlist in Kombi mit Centova

Hallo zusammen,
im Studio läuft Mairlist Automation und im Hintergrund steuert Centovacast.
Gibt es eine Lösung, Mairlist mit einem DJ account zu Unterbrechen um von Zuhause Live zu senden?

Ich Danke euch Herzlich

Damian

Upgrade Deine mAirlist Version auf dem Server auf die Professional und Du bekommst den Stream Monitor.
https://www.mairlist.com/de/produkte/radio-automation/#editions
Damit kannst Du Centovacast komplett ablösen, funktioniert super, wir nutzen das, zusammen mit Icecast als Stream Server.
Braucht allerdings einen gut ausgebildeten Admin um das in Betrieb zu nehmen.

[quote=“shorty.xs, post:2, topic:12068”]Upgrade Deine mAirlist Version auf dem Server auf die Professional und Du bekommst den Stream Monitor.
https://www.mairlist.com/de/produkte/radio-automation/#editions
Damit kannst Du Centovacast komplett ablösen, funktioniert super, wir nutzen das, zusammen mit Icecast als Stream Server.
Braucht allerdings einen gut ausgebildeten Admin um das in Betrieb zu nehmen.[/quote]

So machen wir das auch. Die Live-Sendungen werden per Stream-Monitor übernommen.
Allerdings läuft ein Centovacast im Hintergrund als AutoDJ auf einem eigenen Mountpoint weiter.
Wenn nun, warum auch immer der mAirList Server nicht mehr “sendet”, wird automatisch der Auto-DJ “aufgeschaltet”, so dass es hier keinen Ausfall gibt.

Sollte der Stream von mAirList bestehen, aber nur kein Signal mehr ausliefern, klappt das nicht. Aber über den Silent Detector werden wir dann zumindest benachrichtigt und können per Hand eingreifen.

[quote=“radiofly, post:3, topic:12068”]Allerdings läuft ein Centovacast im Hintergrund als AutoDJ auf einem eigenen Mountpoint weiter.
Wenn nun, warum auch immer der mAirList Server nicht mehr “sendet”, wird automatisch der Auto-DJ “aufgeschaltet”, so dass es hier keinen Ausfall gibt.

Sollte der Stream von mAirList bestehen, aber nur kein Signal mehr ausliefern, klappt das nicht. Aber über den Silent Detector werden wir dann zumindest benachrichtigt und können per Hand eingreifen.[/quote]
Auf dieses Backup Level habe ich verzichtet und bisher noch keine Probleme gehabt, mal abgesehen, von einem kompletten Crash des Servers durch Hardware defekt.
Ich habe auf einem anderen Server noch ein Liquidsoap laufen. Da werde ich mir bei Gelegenheit noch einen Einspeisepunkt für Norfallüberbrückung rein hängen. Auf meinen beiden Icecasts habe ich entsprechend fallbacks in den Mount-Points eingerichtet. Wobei das genaugenommen ein Fall-Forward ist, sobald das Backup System aktiv wird, hebelt das meine mAirlist Strecke komplett aus und nimmt die Hörer auf den Mountpoints auch mit. Zwar hörbar aber ohne Unterbrechung des Streams.

Danke zusammen,
wir haben die Studioversion.

Das mit dem Streammonitor habe ich gelesen, und auch Torben hatte mir von der Möglichkeit erzählt.

Doch Centovacast ist nicht Torbens Bereichää, und deshalb Frage ich hier.
Wenn ich es richtig verstanden habe RADIOFLY dann funktioniert es so…

Centova Läuft im Hintergrund und wird von Mairlist übernommen.
Wenn Mairlist getrennt ist, springt der Autodj von Centova ein.

Und die Moderatoren kommen über den Streammonitor rein während die Beiden Systeme Laufen?

Richtig?

Dann fehlt mir die theoretische Einstellung.
Mairlist hat das Sendepasswort vom DJ-accound oder vom Hauptstream des Centovasenders?
Den, welches Passwort nehmen dann die DJs?

Aktuell habe ich einen Stream Shourtcast v2.
Habe gehört es muss Icecast sein?

Stimmt das?
Danke im Voraus.ä

@ Daku

Es läuft bei uns ein Icecast-Stream, wäre aber ebenso mit einem Shoutcast V2 realisierbar.

Centova wurde in der Automation mit Musik und Jingles befüllt.
Für den externen Windows-Server wurde ein DJ in Centova angelegt.

Win-Server sendet 24/7 mit mAirList (samt Soundprocessing) auf diesem Mountpoint / Port zu Centova.
Die Moderatoren senden über einen anderen Stream, nicht über einen anderen DJ Account des Centovao, weil das nicht geht, sondern in diesem Fall über eine weitere Centova Instanz mit nur max. 2 Hörer. (Die dritte Centova Instanz dient ausschließlich einem Test-Stream)

So bald ein Moderator on air geht, erkennt das mAirList mit dem Stream-Monitor innerhalb von 2 Sekunden und schaltet “hart” um.
Der Moderator ist nun samt Titelanzeige on air. Nach Beendigung der Live-Sendung bzw. wenn der Zuspiel-Stream unterbrochen oder beendet wird, schaltet der Stream Monitor wieder auf mAirList Automation zurück.
Die Automation wird nämlich nicht durch den Stream-Monitor gestoppt, sondern quasi nur auf stumm geschaltet.

Wenn nun der gesamte Win-Server ausfällt, dann übernimmt Centova die Automation nathlos, spricht der Stream beim Hörer bricht nicht ab. Allerdings dann ohne Soundprocessing (und die vielen zeitgesteuerten Elemente).

Darüber hinaus habe ich Silence-Detect durch den mAirList Audio Logger. Wenn also nun kein Audiosignal mehr am Hauptstream (wo die Hörer sind) anliegt, bekommen wir eine Warn Email.

Auf Basis von Liquidsoap gibt es noch einen Stream-Transcoder, der den “Masterstream” noch in verschiedene Stream mit, in dem Fall niedrigerer Bitrate verwandelt und einen Stream über einen Proxy für Port 80.

Ich hoffe das was so erklärt, wie Du es Dir erhofft hast :wink:

Das ist so nicht richtig.
Was genau passiert, wenn der Stream Monitor eine Quelle erkennt, stellst Du in den Aktionen ein. Bei mir Stopt die Automation, also der laufende Titel wird ausgeblendet und die Live-Einspeisung wird übernommen.
Siehe Screenshot im Anhang. Der zeigt nur den Stop Befehl, den Start Befehl muss man natürlich auch setzen, sonst blribt’s still.
Fällt die Einspeisung weg, startet die Automation mit einem frischen Titel und springt eben genau nicht irgendwo mitten rein.
Ansonsten könnte man ja den gleichen Effekt auch einfach mit Icecast Fallback Mount-Points lösen, stumpfes umschalten können die auch.

Mit den Settings, Automation stoppen und bei Verlust der Einspeisung wieder starten, ist es mir tatsächlich schon mehrfach passiert, dass ich dachte: Mensch der Kollege spielt aber heute Musik, die ich von dem gar nicht kenne. Ja, war auch nicht der Kollege, sondern die Rotation. Die Übergänge sind wirklich sauber.

Was ich nicht verstehe, wenn Du doch Liquidsoap im Einsatz hast, wozu dann noch Centovacast und gleich mehrere Instanzen?
Gut, jeder wie er mag.

Proxy Server kannst Du auch direkt vor einen Streamserver setzen, dazu brauchst Du den Stream nicht noch mal transkodieren.
Hier ein Beispiel von NGINX, der kann das von haus aus.

[code]server {
listen 80;
listen [::]:80;

server_name mein-tolles-rad.io;

location / {
proxy_pass http://meinstreamserver.de:8000/;
}
}[/code]
Wahlweise auch direkt auf einen Mountpoint

[code]server {
listen 80;
listen [::]:80;

server_name mein-tolles-rad.io;

location / {
proxy_pass http://meinstreamserver.de:8000/mount.mp3;
}
}[/code]

Am aller einfachsten ist es aber die Streamserver einfach direkt auf Port 80/443 laufen zu lassen. Das schöne am Icecast ist ja, dass der ohne Probleme mehrere Ports bedienen kann. So habe ich alle ports aufgefangen, die historisch bedingt durch unsere alten Shoutcast Server jemals belegt wurden und für Hörer veröffentlicht wurden. Sollten die also noch irgendwo gespeicher sein, funktionierne die noch. Aktuell geben wir nur noch http/ https Standardports raus.

Standard ports (80 für http & 443 für https) zu belegen ist bei Icecast unter Linux die einfachste Übung. Es darf ja nur ein root diese ports belegen, demenstprechend startet man Icecast also als root und übergibt den prozess dann an den Icecast User ohne root Rechte.

Ganz einfach über Changeowner unter Debian schon passend vorausgefüllt, das hier ist das Orginalbeispiel aus der Doku.
https://icecast.org/docs/icecast-2.4.1/config-file.html#security
Man muss natürlich wissen, welcher User und Gruppe da im eigenen System vorgesehen ist.

<security> <chroot>0</chroot> <changeowner> <user>nobody</user> <group>nogroup</group> </changeowner> </security>

Chroot kann man machen, dann wird es aber etwas komplizierter. Bei mir läuft das in unprivilegierten Containern, daher habe ich darauf verzichtet.

Das schöne daran ist, Du kannst auch über die Standard Ports einspeisen. Es soll ja provider geben, die gewisse ports sperren, das umgeht man auch gleich.


PERFEKT vielen DANK!
Alles Verstanden.

Werde es einbauen.

Viele Grüße