Um es mal etwas grundsätzlicher zu gestalten:
- Der Multi Inxtance Manager (MIM) ist ein kostenloses Tool, das für die Käufer der Professional Studio mit mehreren zusätzlichen, verschiedenen Ausspielwegen (Instanzen, Encodern) aus einer Hauptsoftware mit einer Datenbank gedacht ist.
Soll heißen: Marburgs first night owl radio
by Uli presenting four favourite music channels like Billboard Hot 100, Rock Classics, Pop Classics as well as Funk, Soul and R&B creating the Disco sound.

Diese vier playouts mit verschiedenen Musikrichtungen und Gestaltungen aus einer Datenbank kann ich mit dem MIM auf einen Blick sehen und eben auch aufrufen, anpassen und gestalten.
Soweit zum Ursprung des Ganzen.
Natürlich ist es höchst legal, dieses Tool auch abweichend davon einzusetzen um damit mit nur einer (!) Lizenz verschiedene… Szenarien aufzurufen.
Voraussetzung wie sonst auch: Eine Lizenz darf immer nur einmal zugleich gestartet werden; ich kann meine serial 10xyz nicht parallel für verschiedene playouts starten und nutzen. Wie sonst auch.
Was ich aber kann, und so in etwa sieht mein MIM auch aus:
- v6 Spielplatz
- v7 Spielplatz
- v7 produktiv vor Umstieg auf v8 und damit fallback
- v8 Spielplatz
- v8 produktiv Radio Uhu, Marburg
- v8 produktiv Radio Storch, Münster bei Dieburg (Hessen)
- v8 Testgelände (“clone” des Produktiv-Streams für Änderungs-Ideen und Tests, ohne den produktiven Betrieb zu zerschießen)
(nein, ich bin nicht Mitglied im NABU, warum?
)
Das kommt ein Stück weit aus der Support-Zeit: Die Spielplätze dienten a) für Screemshots bestimmter Szenarien, aber auch, um Kundenprobleme nachstellen zu können und b) man konnte durch das Löschen des config-Ordners in der entsprechenden Instanz schnell wieder einen Reset auslösen. Tut nicht weh und mein produktives System bleibt unangetastet.
Jetzt, als “Privatier” (im Sinne von mAirList) kommt mir diese Spielplatz- und Testumgebung sehr zugute. Vor allem wenn ich die aktuelle Situation einfach mal klone und darauf dann ein Skript, ein Layout oder eine andere wilde Idee ausprobieren möchte.
Davon bin ich inzwischen so überzeugt, dass ich das auch anderen (erfahrenen!) Anwendern empfehle, die ähnlich experimentierfreudig und innovativ veranlagt sind.
Bitte beachten:
Der Start des “klassischen” mAirList erfolgt ab diesem Zeitpunkt nicht mehr vom Desktop, der Taskleiste oder aus dem Windows Startmenü heraus, sondern ausschließlich aus dem MIM. Denn in den dortigen Instanzen liegt die jeweilige config und dorthin werden auch die Änderungen geschrieben.
Kontrolliert ruhig mal die Änderungsdaten der ini-Dateien in
C:\ProgramData\mAirList\Hauptversionsnummer\config
… die werden ab dem Zeitpunkt nämlich nicht mehr angefasst.
Ist ja auch irgendwie logisch.
Tipp / Anregung:
@calypso60 brachte mich vor längerer Zeit auf die grandiose Idee, alle Unterverzeichnisse rund um mAirList zu zentralisieren, und zwar direkt unter C:\ (ja, rootfolder, nicht \user\username).
Also C:\mAirList\...
Aktionen
Aufzeichnungen
Cartwall
Datenbank
Instanzen
Logs
Playlisten
Presets
Script
VST-Plugin
(ja, das gehört offiziell nach C:\Program Files (x86)\Steinberg\Vstplugins, aber niemand verbietet mir, hier eine Kopie der *.dll anzulegen und zu nutzen
)
VT
… und noch vieles mehr, was mir so in den Sinn kommt.
Wirkt doch gleich viel aufgeräumter.
Ja, der RadioMartin gab mir den Tipp und ich gebe ihn auch gerne weiter, aber…
The Desktop, or a custom folder like C:\mAirList , is a good choice.
(tutorials:other:multi_instance_playout [mAirList Wiki])
Torben hat das für die MIM-Instanzen auch schon so gesehen. Warum also nicht ausbauen?
Viel Spaß beim Basteln!