Hallo Torben,
heute hätte ich einen Air-Check benötigt. Und stelle nun mit entsetzen fest, dass in 2019 der Ordner 01 komplett fehlt und der Order 02 nur die aktuelle Stunde als o kb File anzeigt, das dann in der Folgestunde auch weg ist.
Es handelt sich um den Audio-Logger Version 1.3.4 build 174
Input klappt/vorhanden, Email Benachrichtigung auch .
Für jede Stunde gibt es eine solche Fehlermeldung
27.02.2019 20:00:02: xxx: Error deleting E:\Audio Logger\2019\02\27\2019-02-27-20-00-00.mp3: Error code 32
Hast Du eine Idee, wie ich das lösen könnte.
Nachtrag: ich habe eingestellt, dass ab einer gewissen Restgröße auf der Festplatte Daten gelöscht werden sollen.
Jetzt mir aber bitte nicht, dass er dann immer die aktuellen Files löscht und die alten Files aufhebt.
Danke, Grüße M.
Für mich klingt das so, als seien die Grenzen für Speicherplatz/Alter so falsch eingestellt, dass er tatsächlich versucht, die neu aufgenommene Stunde direkt wieder zu löschen. Also “maximales Alter 0 Stunden” sozusagen.
Fehler 32 bedeutet demnach sinngemäß: Datei kann nicht gelöscht werden, da sie von einem anderen (*) Prozess verwendet wird.
(*) kann auch der gleiche sein
Hast du kürzlich irgendetwas an den diesbezüglichen Einstellungen verändert? Wie sehen sie jetzt aus?
Danke für die Antwort.
Eigentlich habe ich nie mehr was an den Einstellungen geändert.
Bisher waren beide Optionen ausgefüllt.
Delete recording older than: 62 days
Delete recording when diskspace is below: 30 GB
ich habe nun die Option Diskspace “kleiner als” deaktiviert und alle Ordner im Verzeichnis (die ganze Partition ist nur für Logging) gelöscht.
Nun wird seit gestern 21 Uhr wieder mitgeschnitten.
[quote=“Torben, post:4, topic:12093”]Wie groß ist denn die Partition?[/quote] Die ist 65 GB groß.
Das File je Stunde ist ca. 28.000 kB groß, so dass ein kompletter Tag rund 672 MB sind. Also sind 31 Tage knapp 21 GB und die geplanten 62 Tage nehmen gut 42 GB in Anspruch und so lief es auch Jahre gut.
“So lief das auch Jahre gut”, lässt mich vermuten, dass die Festplatte nicht getauscht wurde?
Könnte es sein, dass die Platte selber einen Schaden hat? Defekte Sektoren zum Beispiel?
Festplatten sind oft tatsächlich Robuster als SSDs aber im Dauereinsatz kommen die dann schon irgendwann mal an ihre Grenzen. Je nach Betriebssystem hilft auch manchmal eine defragmentierung. Bei aktuellen Betriebssystemen soll das nicht mehr erforderlich sein.
Das Partitionsformat kann ebenfalls da rein funken, was habt ihr da? FAT32, exFAT, NTFS?
Als Diagnose tool kann ich Dir die Ultimate Boot CD empfehlen und von der war sonst MHDD eine gute Wahl, je nach dem wie die Platte eingebunden ist (SATA, AHCI, etc.)
Anfangen kannst Du erst mal damit, die Eigendiagnosedaten der Platte auszulesen. z.B. mit CrystalDiskInfo direkt unter Windows möglich.
MHDD geht weiter in die tiefe und kann das komplette Laufwerk scannen oder überschreiben und auch die Beschreibbarkeit der Sektoren testen.
Beim Schreibtest gehen natürlich alle Daten verloren.