Wie baut Ihr Euer Musikarchiv auf ?

Mojnsen mAirlist Gemeinde,

Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten ein Musikarchiv aufzubauen.
Ich hätte gerne mal gewusst wie Ihr es schafft bei den Zahlreichen Musiktiteln den Überblick zu behalten ?

Als Beispiel die Sortierung auf der Fesplatte nach Künstler:
Ordner 1- Interpret
Unterordner: Jahreszahl - CD Name - (Art)
dort hinein dann die Tracks der CD / Vinyl.

Vielleicht gibt es ja auch bestimmte “Faustregeln” die man bei so einem Aufbau beachten sollte, denn man will ja auch schließlich ohne Datenbank den Überblick wenigstens so halbwegs behalten. ;D

Hi!

Ich hab alles in einem Ordner “AudioArchiv”…alle Files nach INTERPRET - Titel.mp3
In mAirList habe ich eineigenes Soundverzeichnis angelegt…da mit Unterordnern 80er90er/Hotrotation/Oldies/Instrumental…und die Titel einfach reinkopiert…für jede Kategorie ein Browser Tab angelegt…das Archiv mit der On-The-Fly Datenbank eingebunden…Suche und Archiv jeweils auf einen eigenen Tab…

Bei uns im “richtigen” Radio…gibts nur ein Musik Tab im Browser, da ja mit einer anderen Software geplant wird und sich das unsere Automation dann dort rausholt…

Ich habe mich am ARD-Stadnard orientiert und eine kleine Abwandlung eingebaut.
Meine Dateinamen sind IMMER nach dem alten DOS-Schema aufgebaut: acht Stellen. Hat den Vorteil, daß man keine endlosen Dateinamen hat und die Dateinamen auch beim Brennen oder Verschieben auf andere Rechner unverändert bleiben. Bei langen Dateinamen kommt es doch immer noch vor, daß sie abgeschnitten und mit ~1 usw. abgekürzt werden. Klasse, da findet die Datenbank nix mehr hinterher.

Mein System ist ganz einfach: die ersten vier Stellen sind die ersten vier Stellen vom Interpret. Die zweiten vier Stellen sind die ersten vier Stellen vom Titel. Sonderzeichen und Umlaute werden übernommen. Leerzeichen werden durch ein _ gekennzeichnet. Die Extension ist normalerweise immer 00. Bei unterschiedlichen Versionen erhöht sich das um 1. So gibt es auch Dateien mit der Erweiterung 01, 02, 03. Das höchste, was ich habe, ist wohl 05. Weiter ging es noch nicht. Das Format ist dabei immer dasselbe: MP2 in 384 und 44,1 kHz. Also quasi ARD.

So entstehen kurze Dateinamen, die einfach zu generieren und einfach wieder zu entschlüsseln sind:

BAP_VERD.00 -> BAP - Verdamp lang her
EVANBRING.00 -> Evanescence - Bring me to life
HEINBLAU.00 -> Heino - Blau blüht der Enzian
BLOOTHEB.00 -> Bloodhound Gang - The Ballad of Chasey Lain
BLOOTHEB.01 -> Bloodhound Gang - The bad touch

Die genaue Aufdröselung steht dann in der OTF-Datenbank, so daß ich bei der Datenbanksuche nur nach Titel oder Interpret suchen muß und mit dem eigentlichen Dateinamen nie in Berührung komme. Damit das alles einigermaßen geordnet ist, gibt es drei Ordner: A-M, N-Z und REST. Darin sind die Dateien alle abgelegt.

Die Sache mit der DOS Konvention ist auch was feines, nur ohne DB macht man da nix mehr.
Ich selber habe erstmal 3 Hauptgruppen: Deutsch, Englisch, Sonstiges
Darunter dann pro Buchstaben einen eigenen Ordner
In den Ordnern dann jeweils nach Interpret - Titel - Versionstype
Versionstype: S = Short; L = Long; I = Instrumental
Jahreszahlen sind bei mir sauber im Tag gepflegt (aber nicht im Dateinamen).

Aber wie der Teufel es will bei dem System, woran erinnert man sich zuerst? An Teilen von Titeln…schade eigentlich lach

Mein Musikarchiv erlaubt ausdrücklich doppelte Titel (was bei der Verwendung verschiedener Sampler oft vorkommt) - was helfen kann, bestimmte GVL-Limitierungen zu umgehen.
Das macht die Sache zugegebenermaßen etwas unübersichtlich - auf den ersten Blick.

Grobe Kategorisierung:

  • Sampler (nochmals unterteilt in Serien (Kuschelrock, Fetenhits))
  • Interpreten (je Interpret eine Unterkategorie, aber nur wenn ein Album vorhanden ist; bei Single-CDs wird allgemein gesammelt)
  • Deutsch (vom Swing der 20er über den Schlager und die NDW bis zum NDS)
  • Oldies (90er, 80er … etc., hat Vorrang vor Sampler-Serien)
  • Tanzmusik (Gesellschaftstanz)
  • undsoweiter

Aufwändig dabei ist: Jedes Album bekommt einen eigenen Unterordner in der Kategorie. Das ist später aber wiederum positiv, wenn mal schnell ein LC oder eine EAN nachgetragen werden muss (oder auch ein Albumcover, wer möchte).
Mit Hilfe einer OnTheFly-Datenbank oder iTunes ist das aber einfach zu händeln.

Gruß, Uli

Meine Sortierung ist sehr einfach, sie liegen alle in einen Ordner den fuzzelt auch keiner mehr auseinander. Die CD wird gerippt, dann wird der Rippordner von meinem kleinen selbstgeschrieben Programm durchleuchtet, die Tags werden zur Überprüfung dargestellt und können bearbeitet werden, wenn ich das dann gemacht habe und speichere wandelt es die Datei im Namen um (md5 Hash aus Geheimes Kürzel - Titel - Interpret - Album) und verschiebt sie in den Massenordner.

Sollte ich jetzt ein Lied suchen habe ich meine Datenbank und über mein Script wird es mir auch erlaubt die Datei wieder umzubenennen und anderweitig zu speichern (Was nicht vorkommt denke ich.) Durch den md5 Hash gibt es zwar Lieder mehrfach, aber eben nie von einem Album und jemand der meine Datenbank nicht hat, kann nichts mit den Files anfangen.

Gruß Andreas

Hi

Also bei mir ganz einfach 0-9, A-Z jeweils ein Ordner, darin Ordner mit Interpret und hier wieder Ordner mit SP,LP und dem jeweiligen Samplertitel.

Da ich nicht von jedem Rechner aus mit Datenbank drauf zugreife ist dieses für mich am besten.

Hat halt den Nachteil das gerade bei mehreren Best Of Alben der ein oder ander Titel Doppelt oder gar Dreifach ist.

Die einzigen die ich zerreise sind die Sampler, für die Hab ich dann ne Playlist wenn ich mir die mal anhören will, was sehr selten passiert da ich dann lieber ins CD Regal greife.

Einzig die Interpret eingruppierung ist bei mir nach Künstler etwas anders als bei anderen wie ich feststellen mußte,
hier gruppiere ich z.b. den Peter Maffay als Peter Maffay, Kolegen machen ihn als Maffay, Peter.

Aber denke mal das dies nur ne Handling sache ist, bei Nutzung der Datenbank ist das eh schnuppe.

Gruß Jörg

Joar stimmt, ob Peter Maffay oder Maffay, Peter. Am Anfang hab ich es auch so gemacht wie du.
Da ich aber keine Ausnahmen machen wollte in der Schreibweise habe ich dann beim Buchstaben “T” alles gekippt und gedreht. Ansonsnten kommen die ganzen Interpreten beginnend mit “The” in den Ordner “T”…und das ist doch nicht so ganz richtig denke ich :slight_smile:

Bei mir gibt’s fast 1:1 das Konzept von Studio Rebstock.
Ich komme halt aus dem Disco Bereich, da bin ich das so gewohnt, mit den Platten(CD)koffern.
Da ich den gleichen Datenbestand mit einer anderen Software auch für meine DJ Einsätze benutze bietet sich das so an.