Postgre im VPN / Geschwindigkeit

Wir haben eine Lizenz gekauft und mit Postgre eingerichtet. Alles läuft prima. Diese Maschine soll zukünftig die Mastermaschine sein. Eine zweite Maschine an einem anderen Standort soll als Playout Slave dienen und über VPN auf die gleiche Postgre Datenbank zugreifen. Die Audio Daten befinden sich gespiegelt auf dem Slave. Der kann auch auf die Datenbank via VPN zugreifen, aber der Zugriff erfolgt so langsam, dass Mairlist manchmal minutenlang einfriert und dann blockiert ist. Da die Datenbank nur Metadaten enthält, also nicht die Audiodaten haben wir eigentlich erwartet, dass der Datenaustausch deutlich schneller läuft.

Deshalb die Frage was hier ein besserer technischer Ansatz wäre: Vielleicht eine Replikation der Postgre Datenbank, so dass sie zweimal lokal verfügbar ist?

Der Hintergrund dieser Konfiguration soll Ausfallsicherheit sein. Fällt ein Server aus, oder das Internet, steht der zweite lokal zur Verfügung oder umgekehrt. Wir wollen auch keine zwei Server (Master und Reserve) an einer Location haben.

Ich weiß ja nicht wie schnell die Anbindung ist. Aber macht die SQL-Verbindung kaum Traffic. Anders als die Übertragung der Audiodateien, aber wenn die ja schon gespiegelt auf derselben Platte liegen… Habt ihr die Bandbreite mal gemessen?

Multi-Master-Replikation ist mit PostgreSQL nicht ohne weiteres möglich. Man könnte allenfalls einen Slave-Server am lokalen Standort haben, der sich fortlaufend mit dem Master-Server repliziert, und auf den dann (für Lesezugriffe!) umgeschwenkt wird, sollte der Master nicht erreichbar sein.

Master-Slave-Replikation ist mit PostgreSQL 9 mit Bordmitteln möglich.

Eine Unterstützung für das automatische “Umschwenken” müsste ich in mAirList einbauen.

Danke für die Information. Dann liegt es mit großer Wahrscheinlichkeit an der Konfiguration des VPN, die wir ändern können. Das ist sehr gut, weil wir auf diese Weise mit gespiegelten Audiodaten mehrere Maschinen an verschiedenen Standorten betreiben können.