Mein Tipp ist ein ganz anderer Ansatz, den ich mit einigen Radiokunden inzwischen verfolge: Den Icecast-Server auf dem selben Server installieren, auf dem mAirList läuft.
Dann über
http://localhost:8000/<mountname>
einbinden in den Stream-Monitor, was den Umweg samt Zeitverlust über “das Internet” schon mal eliminiert. Jeder Moderator hat dabei seinen eigenen Mountpoint.
Die Verzögerung zwischen Icecast und mAirList ist miniminimal, auch das Signal der Moderatoren ist richtig schnell live, weil es nicht erst über mehrere Ecken zugespielt wird.
Dann den Stream im Stream-Monitor entweder per Event freischalten.
Für das nun folgende ODER habe ich über die vergangenen Monate etwas gebastelt, das gestern bei mir nach den ersten Ideen im Oktober nun einen stabilen Status erlangt hat und nach jetzigen Planungen bald verfügbar sein wird: Mein REST-Monitor mit schaltbaren Streams direkt aus dem Browserfenster.
Name: OnAirPanel
Je nach Benutzerrolle mit
- read-only (nur Playliste auf dem Server und Stream-Kontrollplayer sehen)
- Moderator (darf zusätzlich Status von IceCast und Streammonitor sehen)
- Moderator+ (darf zusätzlich Streammonitor aktiv on-air schalten)
- Technik/Administrator (darf und kann zusätzlich Playliste direkt in der Webansicht verändern, Encoder trennen/verbinden, Automation / Assist / nächstes Lied oder Start/Stop abfahren)
Das richtet sich an Radios mit genau diesem Setting - mehrere Moderatoren/Studios weit verteilt. Mehrere Vertrauensstufen, damit niemand was kaputt macht und vor allem KEINER auf den Server kommen muss, der nicht absolute Ahnung hat was er da klickt.
Moderatoren müssen nur den Monitor auf dem Smartphone oder Senderechner laufen lassen, sich mit Icecast verbinden, sehen dass die Verbindung steht, dann ein Klick und sind direkt “on air”. Und mit dem Icecast-Server auf dem Server ist der Versatz wirklich gering.
Der Versatz ist so minimal, dass ich sogar nach einem Lied, dessen Ende man per REST mit knapp einer halben Sekunde Versatz sieht, online gehen kann und mein mAirList im Studio zuhause so nahtlos verbindet, dass es für den Hörer fast nicht zu bemerken ist. (Streammonitor wird in mAirList dabei jede Sekunde abgefragt).
Einziges Manko: Den Moderatoren zu erklären, dass sie NICHT auf den Stream von Alexa oder des Players auf der Webseite des Radios hören, sondern sich rein am OnAirPanel orientieren müssen, da das auf Sekunden genau die Playliste zeigt.
Um das ganze dann auch richtig zu machen, habe ich im Setup-Bereich noch eingebaut, dass man eine korrekte icecast.xml exportieren, aber auch eine bestehende importieren kann, die Wetterdaten für bis zu 24 Kacheln selbst anlegen kann, die Playlistenanzeige nach eigenen Bedürfnissen gestalten kann, das nötige Hintergrundscript für mAirList herunterladen oder auch eine xml für den Stream-Monitor mit den einzelnen Streams direkt exportieren und in mAirList wieder importieren kann.
Mehr Infos dann, wenn das OnAirPanel verfügbar ist…





