Laptop stürzt währrend der Sendung ab...

Hay Leute.
Ich habe einen Laptop von Toshiba (Satelite reihe) , Mairlist Homestudio 4.4, Soundkarte ESI U46 XL, Airmate

Seit einem Monat stürzt mein PC währrend der Sendung mindestens einmal ab. Die Fehlermeldungen entweder: Bad_pool_header oder
memory_management. Ich habe Windows 8 (noch kein 8.1)

Aber nur wenn ich mairlist direkt offen habe und musik lange zeit spiele, bzw wenn ich ca 20 Minuten sende, stürzt er ab was ziemlich nerft.

Hat jemand Tipps?
Würde mich sehr freuen!

Grüße aus Nürnberg
Max

Kernel-Fehlermeldungen (Bluescreens etc.) haben immer eine Ursache im Bereich Hardware/Betriebssystem/Treiber. Eine Anwendung ist von sich aus nicht in der Lage, zu einem solchen Fehler zu führen.

Vermutlich ist es so, dass mAirList als einziges Programm auf deinem PC diesen Fehler irgendwie “provoziert”, so dass du den Eindruck hast, mAirList selbst würde ihn verursachen.

Ich würde zunächst einmal das RAM mit memtest86 überprüfen.

und ein Hardwarefehler ist es sicher nicht, hat der IT Spezialist überprüft in der Arbeit meines vaters…

Moin Maxi,
ich habe mit meiner ESI U46SE auch immer wieder Probleme an verschiedenen Laptops gehabt. Nicht nur mit mAirList, sondern auch mit anderer Audio Software, z.B. Virtual DJ.

Was ist das für ein USB Port (2.0 oder 3.0?) , und bist Du wirklich sicher, dass der mindestens volle 500mA Strom liefert? Oder betreibst Du die Soundkarte mit Netzteil?
Das könnte eine mögliche Ursache sein, viele Notebookhersteller halten sich nicht wirklich an die definierten Standards. Völlig unabhängig davon, in welcher Preisklasse das Gerät liegt.

Ich hatte mit mAirList immer den Eindruck, dass der Stromverbrauch steigt, je mehr Kanäle gleichzeitig benzutzt werden. Bei mir führte das nicht zum Bluescreen, aber mAirList ist komplett hängen geblieben. Logisch, wenn man die Kernkomponente unter den Füßen weg zieht.

Um das wieder hin zu bekommen, musste ich mAirList schließen, die Karte abziehen und wieder neu anstecken und dann mAirList wieder starten. Das konnte ich bei verschiedenen Notebooks und unter Win7 & damals noch XP quasi beliebig reprodzuieren. Wenn ich mit geöffnetem mAirList die Karte gezogen habe, kam es dann auch zum Bluescreen. Ich musste also immer erst mAirList irgendwie beenden, was nicht so einfach ist, wenn es hängt.

Weiterhin habe ich noch ein merkwürdiges Phänomen (nicht mit mAirList), ich habe eigentlich ein System, welches sehr niedrige Latenzen ermöglicht. Wenn ich die mit der ESI tatsächlich nutzen möchte, schwankt die Wiedergabegeschwindigkeit. Getestet unter WinXP, 7 & diversen OS-X. Das ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass der Buffer nicht schnell genug gefüllt wird. Unter Windows kommt der Treiber von ESI aber unter OS-X ist es Core-Audio und ich habe den gleichen Effekt.
Bishe dachte ich immer, dass das an der Software liegt, neulich hatte ich aber einmal einen Pioneer DJ Mixer mit interner USB Soundkarte (älteres Modell) dran und siehe da, der Effekt war nicht mehr da.

Daher kann ich Torbens Vermutung absolut bestätigen! Es stimmt irgend etwas mit der Grundhardware, BIOS oder Treibern nicht.

Ich würde mal bei der Stromversorgung der Soundkarte anfangen und bitte nicht auf die Idee kommen, einen USB Hub dazwischen zu schalten. Soundkarten gehören immer an einen Root port!

Viele Grüße
Malte

Schön, dass du dir da so sicher bist.

Ein Anwendungsfehler ist es sicher auch nicht, denn dann würde “Diese Anwendung funktioniert nicht mehr…” kommen und kein Bluescreen.

Ich würde den RAM tauschen, ohne Test.

@Torben: memtest86+ & Co funktionieren nicht wirklich zuverlässig. Laut diesen Tools ist mein RAM fehlerfrei, Bluescreens tauchen jedoch immernoch auf. Entferne ich den defekten Riegel, läuft alles super. memtest kann ein Indiz sein, aber es ist nicht “fehlerfrei”.

Hilfreich wäre der STOP-Code. Ein “IT Spezialist” dürfte ja keine Probleme haben, den zu extrahieren. Darüber erfährst du mehr.
Fakt ist: mAirlist verursacht keine BlueScreens, höchstens ein Treiber, den mAirlist nutzt, und da ist Torben trotzdem unschuldig!

Danke an alle Antworten :slight_smile:

Ich habe jetzt mal einen neuen Treiber installiert und werde morgen ein Stromkabel an die ESI anschließen, ich denke daran hats gelegen. Vielen Dank an alle, wenn er später wieder abstürzt sag ich bescheid.

quote=“Maxi13, post:1, topic:9751” Soundkarte ESI U46 XL, Airmate[/quote]Oberklasse-Pult, Mittelklasse-Soundkarte.
Ist wie 'n Käfer-Motor in 'ner Benz-Karosserie. Na ja, sei’s drum. Konnte bloß nicht widerstehen. :stuck_out_tongue:

[quote=“shorty.xs, post:4, topic:9751”]ich habe mit meiner ESI U46SE auch immer wieder Probleme an verschiedenen Laptops gehabt.[/quote]Langsam, Malte, nix verwuchseln: Die U46 gibt’s in mindestens 3 Generationen, und die Qualität schwankt überraschenderweise.

[ol][li]Die U46 DJ war die erste. Ein Klassiker unter hundert Euro, der erste seit der Maya Ex 5 (das war die mit den Miniklinkenbuchsen, während die U46 mit Cinch daher kam). Stehen heute beide noch bei mir, für damalige Verhältnisse geniale Teile.
Keine Ahnung, warum die aus dem Markt genommen wurde, aber irgendwann gab es sie nur noch gebraucht.[/li]

[li]Zweite Generation: U46 SE, auch als thomann-Edition bekannt. Optisch auffällig durch die Abrundung an den Seiten. Wurde angeblich exklusiv für thomann in einer Sonderauflage produziert, wegen der großen Nachfrage und der Lücke im unteren Mittelfeld (Focusrite Saffire oder RME wäre der nächste Sprung gewesen; M-Audio hatte damals offenbar noch nichts amtliches für DJs). Kann auch eine Lizenzfertigung in Fernost gewesen sein. Soweit mir bekannt ist, gab es die -SE jedenfalls nicht bei anderen Musikalienhändlern. Steht heute aber bei ESI im Produktarchiv.
Allerdings gab es zu der Zeit vermehrt Klagen über Probleme mit der U46 SE - ob das nun Treiberprobleme waren oder Unzuverlässigkeiten im Betrieb: Keine Ahnung, aber die -SE machte den guten Ruf des Klassikers -DJ nachhaltig kaputt.[/li]

[li]Es folgte die U46 XL, jetzt offenbar wieder von ESI direkt. Verbunden mit einem Preissprung und etwas größeren Abmessungen, aber dafür offenbar auch wieder zuverlässiger. Blieb ein Zugpferd - zumindest so lange, bis zunächst M-Audio (FastTrack-Familie) und Focusrite (Scarlett-Reihe) in das Niedrigpreis-Segment einbrachen. Hinzu kam, dass die Soundkarten von Native Instruments anhand ihrer bemerkenswerten Qualität eine Eigendynamik im Markt entwickelten und nicht länger nur Traktor-Anhängsel waren. Das bremste den U46-Fortschritt aus.[/li][/ol]

Meiner Meinung nach sollte man daher die -SE (2. Generation) nicht mit der -XL (3. Generation) gleich setzen. Für mich steht die -SE heute für ein fehleranfälliges Gerät, was ich von der -XL jedoch nicht gehört habe.

Meine U46 DJ ist sowohl draußen an der Front als auch später im Heimstudio (war meine erste Webradiosoundkarte) stets störungsfrei und ausschließlich Bus-powered gelaufen. Stromprobleme gab es da nie.

Wer heute neu anfängt, macht mit einer gebrauchten U46 DJ oder -XL als Mehrkanalsoundkarte nichts falsch. Den höheren Neupreis der -XL sehe ich als nicht begründet an. Bei der -SE hätte ich ein schlechtes Bauchgefühl.
Ob die Nachfolgemodelle allerdings ein Stromproblem haben, davon weiß ich nichts.

Mir war “damals” ESI auch als Namhafter Hersteller im Bereich HomeRecording/ Semi-Pro bekannt. Deshalb hatte ich mich ja für dieses Interface entschieden. Zu dem Preis war das Top, nur leider wurde hier eben dann doch an der Qualität gespart. Damit hat sich ESI bei mir zumindest den Namen versaut.

Ich hatte mich immer schon gewundert warum Torben mit einer ESI Karte entwickelt und ich so viele Probleme habe. Danke für die Aufklärung Uli, jetzt ergibt das tatsächlich Sinn. Ich glaube ich mache mir mal den Spaß und halte nach einer U46DJ ausschau und mache einen direkten Vergleich.

Greetz
Malte

lese grad:
Windows Vista und Windows 7/8 kompatibel (ab Hardware Revision B)

Richtig, da war was. Ich glaube, das findet man über die Seriennummer raus.

Der Hintergrund ist - das kommt jetzt aber aus den tiefsten Hirnwindungen und ist nicht 100%ig safe -, dass es sonst mit dem bei ESI herunterladbaren Treiber nicht mehr klappt.
Dieser Treiber ist im Grunde aber gar nicht so wild. Das ist nichts anderes als ein Panel mit Mute-Optionen und nicht wesentlich mehr, glaube ich (will sie jetzt nicht anschließen). Davon abgesehen installiert sie sich von selbst und macht(e) normalerweise keine Probleme.
Nur bei ganz speziellen Konstellationen musste man einen oder beide Monitorkanäle muten, aber abgesehen davon…

Meine Güte, das waren meine ersten Gehversuche als digitaler DJ - mit einem FSC Lifebook, Windows 98 und BPM Studio. Die U 46 DJ war, wenn man nicht mit RME geprotzt hat, state of the art in der Mittelklasse. Da war nicht viel mit Treibern bis zum abwinken!
Ich erinnere mich noch lebhaft an ein Treffen der BPM Studio-Nutzer in der Rhein-Main-Gegend, 19hundertschießmichtot, auweia… :-[

  • JA, ich BIN alt!

Ach Gottele, fast vergessen… hier liegt sogar noch eine Maya 5.1 Version 1.1 als PCI-Steckkarte (Miniklinkenbuchsen, klar, aber auch optischer Ausgang!). Wenn ich die heute einbauen würde, ich glaube, ich bräuchte keinen Treiber für dat Dingen. Rin in dat PC und senden. Wetten?

Okay, zurück zur Ausgangsfrage: Da es sich um die U46 XL (Generation 3) handelt, würde ich erst auf den Treiber und dann auf die Stromversorgung setzen. Eine Unterbrechung der Stromversorgung der U46 dürfte normalerweise nicht zu solchen Fehlermeldungen führen.